Verkehrstote

Verkehrstote in den USA

Eine Übersicht über weitere Länder finden Sie hier. Bitte beachten Sie auch die Hinweise bezüglich der Erhebung und Verarbeitung der Daten. Aufgrund unterschiedlicher Definitionen und Prämissen sind die Daten der einzelnen Länder nicht zwingend miteinander vergleichbar.

Karte der USA Globus Weltkarte
Karte der USA – Wikimedia Commons von TUBS – Creative Commons

Zahl der Verkehrstoten in den USA: 

  • 2006: 42 642 (innerhalb von 30 Tagen an den Folgen des Unfalls verstorben, 70% Männer, 30% Frauen)
  • 2007: 41 059
  • 2008: 37 261
  • 2009: 33 808
  • 2010: 32 885
  • 2011: 32 367

Zahl der Verletzten im Straßenverkehr:  3 305 237 (2006)

Verkehrstote in den USA nach Verkehrsmodi Jahr 2006Trend:Entwicklung Zahl der Verkehrstoten in den USA UnfallzahlenDer Straßenverkehr in den USA:

Das Verkehrsnetz ist polyzentrisch aufgebaut: Straßen, Schienen und Flugverbindungen laufen vor allem sternförmig auf New York, Philadelphia, Atlanta, Chicago, Houston, Charlotte, Dallas, Denver, Los Angeles und Seattle zu.

Für die Infrastruktur, darunter auch das Straßensystem, wurden 2005 etwa 100 Mrd. US-Dollar ausgegeben, das entsprach der Hälfte der Investitionen für Infrastruktur in China. Der Zustand von 70.000 Brücken gilt offiziell als mangelhaft.

Der Güterverkehr wird vor allem von Eisenbahn und LKWs geleistet. Ihre Transportleistungen betrugen 1998: Eisenbahn 2010 Mrd. tkm, Straße 1499, Binnenschiff 521, Pipelines 905 Mrd. tkm. Demgegenüber findet der Personentransport mit Ausnahme des im Fernverkehr dominierenden Flugverkehrs praktisch ausschließlich auf der Straße (Individualverkehr oder Überlandbusse) statt. Die Bahn ist außerhalb des Nordostens als Personentransportmittel praktisch nicht mehr existent.

Die Städte sind sehr stark auf diese Verteilung ausgelegt. Die Innenstädte sind klein und werden überwiegend für Büro- und Geschäftsräume denn als Wohnfläche genutzt. Um sie herum befinden sich Gebiete mit Mehrfamilienhäusern, in denen vornehmlich die Unterschicht lebt, die sich kein Auto leisten kann. Weiter außen befinden sich oft weitläufige Wohngebiete aus Einfamilienhäusern ohne jegliche Einkaufsmöglichkeiten. Die Einkaufszentren (Malls) sind häufig so gelegen, dass ein Einkauf ohne Auto kaum möglich ist.

Im Mittelstreckenverkehr existiert ein landesweites Netz von inner- und zwischenstaatlichen Fernstraßen (U.S. Highways und Interstate-System). Insbesondere für den Verkehr innerhalb der Bundesstaaten, teilweise aber auch für Langstrecken, hat der Überlandbusverkehr große Bedeutung. Bekannt sind die Greyhound Lines.

(Auszug aus der Wikipedia mit Stand vom 24.11.2011)

Nationale Gesetzgebung

Landesweit geltende Geschwindigkeitsbegrenzungen: NEIN (nur auf Bundesstaatenebene)

Lokale Behörden dürfen geringere Geschwindigkeitsbegrenzungen beschließen: nicht angegeben

Maximalgeschwindigkeit innerorts: nicht angegeben

Durchsetzungsgrad: nicht angegeben

Alkoholbegrenzungen:  NEIN (nur auf Bundesstaatenebene)

Maximale Promillegrenze: 0,8 Promille

Maximale Promillegrenze Fahranfänger: 0,0 – 0,2 Promille

Atemalkoholtests und / oder Polizeikontrollen: nicht angegeben

Verkehrstote nach Genuss von Alkohol: 32 Prozent

Durchsetzungsgrad: nicht angegeben

Helmpflicht für Motorradfahrer: NEIN (nur auf Bundesstaatenebene)

Verpflichtend für alle Motorradfahrer: nicht angegeben

Müssen gewisse Helmstandards erfüllt werden? nicht angegeben

Helmtragerate: 58%

Durchsetzungsgrad: nicht angegeben

Gurtpflicht: NEIN (nur auf Bundesstaatenebene)

Verpflichtend für alle Insassen? JA

Gurtanlegerate:  82% auf den Vordersitzen, 76% auf den Rücksitzen

Durchsetzungsgrad: nicht angegeben

Kindersitzpflicht? NEIN (nur auf Bundesstaatenebene)

Durchsetzungsgrad: nicht angegeben

Wirbt das Land für alternative Verkehrsmodi?

Existiert ein nationales Programm für verstärkten Fußgänger- und Radverkehr?JA

Existiert ein nationales Programm für die verstärkte Nutzung des ÖPNV? JA

Anzahl gemeldeter Fahrzeuge: 251 422 509 (2006)

davon PKW: 54%

davon motorisierte Zwei- und Dreiräder: 3%

davon Minibusse, Vans, etc. mit weniger als 20 Sitzplätzen: 39%

davon LKW: 4%

davon Busse: < 1%

Daten: Global status report on road safety: time for action. Geneva, World Health Organization, 2009 (www.who.int/violence_injury_prevention/road_safety_status/2009).

Eine Übersicht über weitere Länder finden Sie hier.

Bitte helfen Sie uns! Wir können die Zahl der Verkehrstoten leider nicht immer aktuell halten, da uns die Vielzahl der Länder schier überfordert und wir viele Sprachen auch nicht verstehen. Sollten Sie aktuellere Daten gefunden haben, so würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese – bitte mit Quellenangabe versehen – in den Kommentaren unterhalb dieses Beitrags mitteilen könnten. Danke!

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Randelhoff Martin

Herausgeber und Gründer von Zukunft Mobilität, arbeitet im Hauptjob im ARGUS studio/ in Hamburg. Zuvor war er Verkehrswissenschaftler an der Technischen Universität Dortmund.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum und nachhaltige Verkehrskonzepte.

Kontaktaufnahme:

Telefon +49 (0)351 / 41880449 (voicebox)

E-Mail: randelhoff [ät] zukunft-mobilitaet.net

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Fritz Stricker
Fritz Stricker
22. Juli 2012 21:28

Mich interessierten die Verkehrs-Toten in den USA,
weil ich aktuell durch das Blutbad in Aurora – Denver, Staat Colorado – in der Rheinischen Post laß:
31 000 Tote durch Schusswaffen pro Jahr in den USA.
Hinzu kommen
42 641 Tote durch Verkehrsunfälle pro Jahr (2006).
Im Vergleich zu Deutschland mit
4000 Verkehrs-Toten 2011 würden bei amerikanischen Verhältnissen in Deutschland
2900 Tote durch Schusswaffen pro Jahr kommen.
Das wäre teuflisch.
Selbst die XX Toten Amok-Opfer an Schulen der letzten Jahre sind bestialisch!
Biblische Werte sollten m.E. aufgewertet werden.
Gruß Fritz

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PUNKT Preisträger 2012

Zukunft Mobilität hat den PUNKT 2012 der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) in der Kategorie "Multimedia" gewonnen.

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Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV) hat mich im Rahmen der VDV-Jahrestagung 2013 in Mainz als “Talent im ÖPNV” des Jahres 2013 ausgezeichnet. Der VDV vertritt rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs, des Schienenpersonennahverkehrs, des Schienengüterverkehrs, der Personenfernverkehrs sowie Verbund- und Aufgabenträger-Organisationen.

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Verfasst von:

Randelhoff Martin

Randelhoff Martin

Herausgeber und Gründer von Zukunft Mobilität, arbeitet im Hauptjob im ARGUS studio/ in Hamburg. Zuvor war er Verkehrswissenschaftler an der Technischen Universität Dortmund.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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E-Mail: randelhoff [ät] zukunft-mobilitaet.net