Martin Randelhoff, Verkehrsplaner in Hamburg und Herausgeber von Zukunft Mobilität
Seit 2010 schreibe ich auf Zukunft Mobilität über Verkehrs- und Mobilitätspolitik. Hauptberuflich arbeite ich als Verkehrsplaner im ARGUS studio/. Hier laufen die Linien zusammen: wissenschaftliche Grundlagen, der Überblick über Herausforderungen, Trends und Entwicklungen im Verkehr und die Erfahrung aus der Planungspraxis.

Der Verkehr betrifft fast jeden Aspekt des Alltags: den Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Arzt, den Lärm vor dem Schlafzimmerfenster oder die Frage, ob ein Ort ohne Auto erreichbar ist.
Trotzdem ist kaum ein Politikfeld so verflochten. Ob eine Buslinie fährt, hängt von Regionalisierungsmitteln, Ausschreibungen und verfügbarem Personal ab. Wie eine Straße aussieht, hängt von Regelwerken, Förderbedingungen und der Abwägung im Planungsverfahren ab. Von außen ist das schwer zu durchschauen, und in der öffentlichen Auseinandersetzung bleibt oft nur ein „Dafür“ oder „Dagegen“.
Mit Zukunft Mobilität möchte ich diese Hintergründe erklären: Wie kommen Entscheidungen zustande, auf welchen Daten und Annahmen beruhen sie und welche Spielräume hat die Planung tatsächlich? Ich möchte Planung damit transparenter machen. Wer nachvollziehen kann, wie sie arbeitet, kann sich besser beteiligen, begründet widersprechen oder bessere Lösungen einfordern.
In verkehrspolitischen Debatten dreht sich die Diskussion häufig um Maßnahmen, seltener um deren Wirkung. Bei Zukunft Mobilität setze ich bei der Wirkung an: Welches Problem soll eine Maßnahme lösen, über welchen Mechanismus wirkt sie, unter welchen Bedingungen funktioniert sie und welche Zielkonflikte entstehen dabei?
Viele dieser Fragen kenne ich aus meiner eigenen Arbeit. Ob es um die Aufteilung knapper Straßenflächen, die Finanzierung eines Mobilitätsangebots oder wirksame Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung geht: In Planungsverfahren stellen sie sich unter konkreten Bedingungen, mit rechtlichen Vorgaben, begrenzten Budgets und widerstreitenden Interessen. Diese Erfahrung fließt in meine Analysen ein.
Dabei betrachte ich den Verkehr als System. So hat eine Parkraumbewirtschaftung beispielsweise Auswirkungen auf mehr als nur die Auslastung der Stellplätze. Sie wirkt sich auf die Wahl des Verkehrsmittels, auf den Liefer- und Wirtschaftsverkehr, auf den Einzelhandel und auf die Frage aus, wofür der frei werdende Straßenraum genutzt wird. Solche Wechselwirkungen mit Raumstruktur, Betrieb, Kosten und sozialer Verteilung gehören zur Analyse.
Ich schreibe für Fachleute aus den Bereichen Planung, Verwaltung, Politik und Wissenschaft sowie für Redaktionen, Initiativen und alle, die verkehrspolitische Entscheidungen auf einer belastbaren Grundlage beurteilen möchten.
Ich habe Verkehrswirtschaft und Raumplanung studiert und anschließend drei Jahre in der Verkehrsforschung an der TU Dortmund gearbeitet. Heute entwickle ich im ARGUS studio/ in Hamburg Mobilitätskonzepte und begleite Kommunen und andere Auftraggeber bei Infrastruktur- und Stadtentwicklungsprojekten.
Martin Randelhoff ist Verkehrsplaner und Herausgeber der Fachpublikation Zukunft Mobilität. Seit 2010 analysiert er dort Entwicklungen in Verkehr, Mobilität und Stadtentwicklung. Nach drei Jahren in der Verkehrsforschung an der TU Dortmund arbeitet er heute im ARGUS studio/ in Hamburg. Seine publizistische Arbeit wurde unter anderem mit dem Grimme Online Award und dem Journalismuspreis PUNKT ausgezeichnet. Daneben bietet er Foresight und Trendforschung zu Verkehr und Mobilität an. In Vorträgen und Medienbeiträgen verbindet er wissenschaftliche Erkenntnisse mit planerischer Erfahrung.
Diese Grundsätze legen offen, worauf sich meine Aussagen stützen. Sie machen die Artikel überprüfbar, auch für alle, die Zukunft Mobilität als Quelle zitieren.
Ich stütze meine Aussagen vorrangig auf amtliche Statistiken, wissenschaftliche Originalstudien und Regelwerke. Zur Einordnung des Forschungsstands nutze ich systematische Übersichtsarbeiten. Ich prüfe die Quellen auf Methodik, Aktualität und Aussagekraft. Bei Daten von Verbänden, Unternehmen oder Initiativen nenne ich die Herkunft und die erkennbaren Interessen und verlinke, wo möglich, die Originaldokumente.
Ich unterscheide zwischen empirischem Befund, Interpretation, Prognose und politischem Ziel. Eigene Einschätzungen kennzeichne ich als solche. Annahmen, Unsicherheiten und Grenzen der Übertragbarkeit werden von mir benannt. Ist die Evidenz lückenhaft oder widersprüchlich, mache ich das deutlich und gewichte Gegenbelege nach ihrer Aussagekraft.
Ich bewerte Maßnahmen und Technologien danach, welche Aufgabe sie unter welchen Bedingungen erfüllen und woran sich ihr Erfolg messen lässt. Dabei unterscheide ich zwischen angestrebten, erwarteten und nachgewiesenen Wirkungen. Kosten, Nebenfolgen und Zielkonflikte gehören ebenso dazu wie die Frage, wer profitiert und wer Belastungen trägt.
Ich aktualisiere Überblicksbeiträge, wenn neue Erkenntnisse oder Rechtsänderungen ihre zentralen Aussagen betreffen. Das Datum der letzten inhaltlichen Überarbeitung ist im Text vermerkt. Andere Artikel spiegeln den Stand ihres Erscheinungsdatums wider. Korrekturen, die Fakten oder Schlussfolgerungen wesentlich verändern, werden von mir mit Datum und kurzer Erläuterung dokumentiert.
Zukunft Mobilität deckt die gesamte Bandbreite der Verkehrs- und Mobilitätspolitik ab: von Verkehrssicherheit über Schiene und Logistik bis hin zur Finanzierung. Als Einstieg eignen sich die ausführlichen Überblicksbeiträge. Sie ordnen den Stand der Diskussion ein, erklären die wichtigsten Zusammenhänge und leiten zu vertiefenden Artikeln über.
Da sich die Themen häufig überschneiden, verweisen die Beiträge aufeinander. So beeinflusst die Gestaltung des Straßenraums die Verkehrssicherheit und die Raumstruktur die Nachfrage im öffentlichen Verkehr.
Unfallgeschehen, Safe System, Geschwindigkeit und Straßenraum
Angebot, Betrieb und Finanzierung des öffentlichen Verkehrs
Elektrifizierung, Ladeinfrastruktur und Fahrzeugtechnik nach Einsatzbereich
Schiene, Straße, Wasserstraße und überregionale Logistikketten
Lieferverkehr, Ladezonen und Wirtschaftsverkehr in Städten
Raumstruktur, Erreichbarkeit und Daseinsvorsorge
Rad- und Fußverkehr, Querschnitte und Flächenaufteilung
Finanzierungsinstrumente, externe Kosten und soziale Verteilung
Neben dem Schreiben halte ich Vorträge und Keynotes, diskutiere auf Podien und gebe Interviews und Hintergrundgespräche, für Fachöffentlichkeit, Politik und Verwaltung.
Für Unternehmen, Kommunen, Verbände und öffentliche Institutionen, die sich strategisch mit der Entwicklung von Verkehr und Mobilität auseinandersetzen.
Neben den Bereichen Planung und Publizistik biete ich Foresight und Trendforschung zu den Themen Verkehr und Mobilität an. Dabei geht es um die Frage, welche Entwicklungen ein Verkehrssystem, einen Markt oder eine Organisation verändern können. Die möglichen Einflussfaktoren sind dabei technologisch, demografisch, regulatorisch oder wirtschaftlich.
Ich ordne Treiber, Signale und Unsicherheiten ein und trenne dabei belegbare Fakten von plausiblen, aber offenen Fragen. Auf dieser Grundlage entstehen Szenarien und strategische Fragen, die Organisationen für ihre eigene Planung nutzen können.
Zukunft Mobilität finanziert sich in erster Linie aus Eigenmitteln sowie durch Vortragshonorare. Finanzielle Unterstützung hat keinen Einfluss darauf, worüber ich schreibe und wie ich es bewerte. Ich veröffentliche keine Artikel gegen Bezahlung. Dies gilt auch im Zusammenhang mit Kooperationen, Vorträgen, Foresight-Projekten und Veranstaltungen.
Hauptberuflich arbeite ich als Verkehrsplaner im ARGUS studio/. Berührt ein Artikel ein Projekt oder einen Auftraggeber aus dieser Tätigkeit oder aus Vortrags- und Foresight-Aufträgen, weise ich im Text darauf hin. Andere persönliche oder wirtschaftliche Verbindungen, die für ein Thema relevant sind, lege ich ebenfalls offen.
Anfragen für Interviews, Vorträge, Foresight und fachlichen Austausch erreichen mich direkt über die folgenden Kontaktmöglichkeiten.
Interviews und Hintergrundgespräche zu Verkehrspolitik, Stadtentwicklung und Mobilitätsangeboten. Hilfreich sind Thema, Medium und zeitlicher Rahmen, bei kurzfristigen Anfragen eine konkrete Deadline.
Vorträge, Impulse und Podiumsdiskussionen zu Verkehrsplanung und Verkehrspolitik. Hilfreich sind Anlass, Zielgruppe, Termin, Ort und gewünschtes Format.
Trendanalysen, Szenarien und Workshops zu Entwicklungen in Verkehr und Mobilität. Hilfreich sind Fragestellung, Zeithorizont und gewünschtes Format.
Ergänzungen, neue Studien oder Hinweise auf Fehler, möglichst mit Link zum betreffenden Artikel und zur zugrunde liegenden Quelle.
Direkt per E-Mail: kontakt@zukunft-mobilitaet.net