Alles Wissenswerte zum Thema Radhelmpflicht und deren Wirkung auf den Radverkehr finden Sie in unserem Dossier. Neuseeland hat am 1. Januar 1994 eine allgemeine Radhelmpflicht für Kinder und Jugendliche sowie für Erwachsene eingeführt. Auch in Neuseeland ging die Zahl der Kopfverletzungen zurück. Wie auch in Kanada soll sich aber nicht nur die Zahl der mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingelieferten Radfahrer positiv entwickeln, sondern die gesamten gesundheitlichen Kosten der neuseeländischen Volkswirtschaft minimiert werden. Die gesetzliche Radhelmpflicht ist nur dann sinnvoll, wenn der Nutzen der Maßnahme eindeutig die Kosten übersteigt! (Zur Erläuterung siehe: Kosten und Nutzen einer gesetzlichen Radhelmpflicht – Teil 1: Kanada) Die britischen Wissenschaftler M. Taylor vom...
Radwege-Check: Subjektives Sicherheitsempfinden unterschiedlicher Radverkehrsanlagen
Evaluationsergebnisse: Einführung von Tempo 30 auf Hauptstraßen in Amsterdam
Nutzen von Tempo 30 in europäischen Städten (Yannis und Michelaraki 2024)
Von Luxemburger Zebrastreifen, offenen Daten und verschlossenen Verwaltungen
Auswirkungen von Tempo 30 auf den Busverkehr
Verkehrssicherheit
Alles Wissenswerte zum Thema Radhelmpflicht und deren Wirkung auf den Radverkehr finden Sie in unserem Dossier. Die persönliche Entscheidung, einen Fahrradhelm zu tragen oder eben nicht zu tragen, ist fundamental unterschiedlich zur Entscheidung, die Einführung einer allgemeinen Radhelmpflicht zu fordern oder abzulehnen. Es ist beispielsweise durchaus möglich, und sogar rational erklärbar, wenn ein Helmträger die Einführung einer Radhelmpflicht ablehnt. Die persönliche Entscheidung, einen Fahrradhelm zu tragen, ist primär von einer möglichen Risikokompensation getrieben. Man möchte sein eigenes Leben und seine körperliche Unversehrtheit durch den Fahrradhelm schützen und nimmt diesbezüglich Kosten in Form eines Fahrradhelmes, einem Komfortverlust während des Fahrens und die...
Alles Wissenswerte zum Thema Radhelmpflicht und deren Wirkung auf den Radverkehr finden Sie in unserem Dossier. Die Diskussion über Einführung einer allgemeinen Radhelmpflicht in Deutschland hat im Jahr 2013 durch ein Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig neuen Schwung bekommen. “Der gegenwärtige Straßenverkehr ist besonders dicht, wobei motorisierte Fahrzeuge dominieren und Radfahrer von Kraftfahrern oftmals nur als störende Hindernisse im frei fließenden Verkehr empfunden werden”, so das Gericht. Aus diesem Grund seien Radfahrer verpflichtet, einen Helm zu tragen, um das persönliche Gefährdungspotenzial weitestgehend zu minimieren. Diese Argumentation erscheint vor allem vor dem Hintergrund plausibel, dass Radfahrer pro Weg dem doppelten Verletzungsrisiko eines Pkw...
Die dänische Hauptstadt Kopenhagen gilt als eine der fahrrad- und fußgängerfreundlichsten Städte der Welt. Dies dürfte ein wichtiger Grund für die ebenfalls herausragende Stellung als eine der lebenswertesten Städte weltweit sein. Die Grundlage für diese Entwicklung wurde in den 1970er Jahren zu Zeiten der Ölkrise gelegt. Der einsetzende politische Wandel wurde von einigen Schlüsselfiguren aus dem Planungsbereich unterstützt, die Stadtviertel um Stadtviertel umbauten und somit die gesamte Stadt Stück für Stück transformierten. So wurden beispielsweise in den vergangenen Jahrzehnten 18 Parkplätze zu öffentlichen Parkanlagen, Spielplätzen und Treffpunkten umgebaut. Straßencafés säumen die Straßen und bieten mehr als 7.500 Sitzplätze zum Verweilen. Natürlich riefen die vielen einzelnen...
Das Erkennen von Unfallhäufungsstellen (UHS) und Unfallhäufungslinien (UHL) ist eine wichtige Voraussetzung, um Maßnahmen zur Beseitigung der Unfallursache ergreifen zu können. Unfälle können entweder aufgrund des Verhaltens von Verkehrsteilnehmern (zu schnelles Fahren, Vorfahrtsverstöße, usw.) oder wegen Mängeln in der Infrastruktur (schlechte Einsehbarkeit und Erkennbarkeit) entstehen. Um die jeweilige Ursache zu erkennen, führt die Polizei sogenannte Unfallsteckkarten, in denen die Unfälle entsprechend ihrer Art und Schwere markiert werden. Die verschiedenen Farben zeigen den Unfalltyp (Konfliktvorgang, der zum Unfall führte) und die verschiedenen Durchmesser der Nadeln die Unfallkategorie (Getötete, Schwer- und Leichtverletzte sowie Sachschaden). Zusätzlich können die Nadeln mit...
Dieser Eintrag stellt Hintergründe und Regeln zum Thema Verkehrssicherheit in der Schweiz dar und ist Teil des Dossiers
Eine Übersicht über weitere Länder finden Sie hier. Bitte beachten Sie auch die Hinweise bezüglich der Erhebung und Verarbeitung der Daten. Aufgrund unterschiedlicher Definitionen und Prämissen sind die Daten der einzelnen Länder nicht zwingend miteinander vergleichbar. Zahl der Verkehrstoten: 691 (2007, innerhalb von 30 Tagen an den Folgen des Unfalls verstorben, 77% Männer, 23% Frauen) Zahl der Verletzten im Straßenverkehr: 53 211 Trend: Der Straßenverkehr in Österreich: In Österreich gilt generell eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 130 km/h auf Autobahnen, 100 km/h auf Schnell-, und Freilandstraßen und 50 km/h in Ortsgebieten. Das Straßennetz ist größtenteils in öffentlicher Hand. Auf Autobahnen und Schnellstraßen werden Personenkraftwagen mit Mautvignetten und die LKW...





