In Berlin fand vom 27. bis 30.12.2011 der 28. Chaos Communication Congress 28c3 statt. Auf dem jährlich in Berlin stattfindenden Kongress werden Entwicklungen in den Bereichen Hacking und Computersicherheit diskutiert. Beide Themen spielen im Verkehrssektor bisher nicht wirklich eine Rolle. Allerdings ist es an der Zeit, dass sich auch Verkehrs- und Infrastrukturunternehmen endlich intensiver mit diesem Thema auseinandersetzen. Ein Vortrag behandelte Sicherheitsproblemen der Eisenbahn bzw. genauer gesagt der Schieneninfrastruktur. Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser von der Security Engineering Group des Computer Science Department der TU Darmstadt beschäftigt sich schon länger mit den verschiedenen Angriffsmöglichkeiten auf das Eisenbahnnetz. Und natürlich ist dieser Beitrag nicht als...
Radwege-Check: Subjektives Sicherheitsempfinden unterschiedlicher Radverkehrsanlagen
Evaluationsergebnisse: Einführung von Tempo 30 auf Hauptstraßen in Amsterdam
Nutzen von Tempo 30 in europäischen Städten (Yannis und Michelaraki 2024)
Von Luxemburger Zebrastreifen, offenen Daten und verschlossenen Verwaltungen
Auswirkungen von Tempo 30 auf den Busverkehr
Verkehrssicherheit
Es ist eigentlich ein offenes Geheimnis, dass in Deutschland das höchste Todesrisiko für junge Menschen in der Nacht von Freitag auf Samstag, bzw. die Nacht von Samstag auf Sonntag existiert. Die Fahrt von der Disko nach Hause wird für einige Jugendliche zu ihrer letzten Fahrt. Der letzte Road Safety Performance Index (PIN) betrachtet die Situation für ganz Europa. Er bestätigt nochmals, dass Menschen in jungen Jahren (15 bis 30) vor allem im Straßenverkehr sterben. Weltweit sind Verkehrsunfälle mit 22,3 Prozent die Todesursache für junge Menschen bis 17 Jahren. Todesursache bei Jugendlichen bis 17 Jahren, WHO World report on child injury prevention 2008, a = andere ungewollte Todesarten wie Erstickungen, Erdrosselungen, (giftige) Tierbisse, Unterkühlung, Hitzeschlag, Naturkatasrophen...
Es mag komisch klingen, aber bis Mitte November 2011 gab es keine 20 mph-Zone (auf gut deutsch: Tempo-30-Zone, 20 mph sind umgerechnet etwa 32 km/h) in ganz New York. In Deutschland wurden die ersten Tempo-30-Zonen bereits Anfang der 80er Jahre eingerichtet. Diese haben sich zu einer beliebten und funktionierenden Maßnahme zur Verkehrsberuhigung entwickelt.Die erste 20-mph-Zone New Yorks wurde im Viertel Claremont in der Bronx als sogenannte “Neighborhood Slow Zone” eingerichtet. Dieses Gebiet hatte die höchste Unfallrate und die meisten Verkehrstoten in der gesamten Stadt. Zwischen 2006 und 2010 starben 46 Menschen oder wurden schwer verletzt. Die verkehrsberuhigte Zone umfasst sechs Blocks (0,6 Quadratkilometer) und wurde zur Umsetzung des Tempolimits mit neun Bremsschwellen...
Es macht einen wirklich betroffen, wenn man diese Menge an Punkten sieht und sich vor Augen hält, dass jeder Punkt für einen Menschen steht, der im US-amerikanischen Straßenverkehr in den Jahren 2001 – 2009 ums Leben gekommen ist. Click on the button below to load the content of map.itoworld.com. Load content 369.629 Menschen sind in diesen acht Jahren im Straßenverkehr gestorben – entweder als Insasse eines Fahrzeugs (lila), Motorradfahrer (orange), Fußgänger (blau), Radfahrer (grün) oder sonstiger Verkehrsteilnehmer (grau). Anfangs ist man regelrecht von der lila Front erschlagen, je weiter man allerdings in die Karte hineinzoomt, desto mehr blaue, grüne und andersfarbige Punkte kann man erkennen. Jeder Punkt ist außerdem mit dem Jahr des Verkehrsunfalls sowie dem Alter und...
Eine Übersicht über weitere Länder finden Sie hier. Bitte beachten Sie auch die Hinweise bezüglich der Erhebung und Verarbeitung der Daten. Aufgrund unterschiedlicher Definitionen und Prämissen sind die Daten der einzelnen Länder nicht zwingend miteinander vergleichbar. Karte der USA – Wikimedia Commons von TUBS – Creative Commons Zahl der Verkehrstoten: 6 639 (2007, innerhalb von 30 Tagen an den Folgen des Unfalls verstorben, 68% Männer, 32% Frauen) Zahl der Verletzten im Straßenverkehr: 1 034 445 (2007) Trend:Der Straßenverkehr in Japan: Ein Auto besitzen in Japan in erster Linie Menschen, die auf dem Land oder in kleineren Städten leben. Da die Städte sehr dicht bebaut sind, ist zur Zulassung eines Kraftfahrzeugs ein Parkplatznachweis (Shakoshōmei) nötig. Es sind rund 45 Millionen...
Eine Übersicht über weitere Länder finden Sie hier. Bitte beachten Sie auch die Hinweise bezüglich der Erhebung und Verarbeitung der Daten. Aufgrund unterschiedlicher Definitionen und Prämissen sind die Daten der einzelnen Länder nicht zwingend miteinander vergleichbar. Zahl der Verkehrstoten in den USA: 2006: 42 642 (innerhalb von 30 Tagen an den Folgen des Unfalls verstorben, 70% Männer, 30% Frauen) 2007: 41 059 2008: 37 261 2009: 33 808 2010: 32 885 2011: 32 367 Zahl der Verletzten im Straßenverkehr: 3 305 237 (2006) Trend:Der Straßenverkehr in den USA: Das Verkehrsnetz ist polyzentrisch aufgebaut: Straßen, Schienen und Flugverbindungen laufen vor allem sternförmig auf New York, Philadelphia, Atlanta, Chicago, Houston, Charlotte, Dallas, Denver, Los Angeles und Seattle zu. Für die...
Mikael Colville-Andersen wurde vom Guardian einmal als “The Sartorialist auf zwei Rädern” bezeichnet. Was man dazu wissen muss: The Sartorialist ist ein Modeblog, der Mode ablichtet, so wie sie auf der Straße umgesetzt wurde. Mikael Colville-Andersens Pendant lautet auf den Namen CYCLE CHIC und gab einer urbanen Bewegung ein Gesicht. Copenhagenize the planet! – Mikael Colville-Andersen Ein weiteres Anliegen von Mikael Colville-Andersen ist es, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und wenn es nicht für die ganze Welt reicht, dann wenigstens für die Städte. Um die Verkehrsprobleme der Zukunft zu lösen, setzt er auf ein altbewährtes Verkehrsmittel, das Fahrrad. Ich möchte heute zwei wirklich interessante Videos vorstellen, die zum einen das Fahrrad als Verkehrsmittel...





