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[Visualisierung] Das multimodale öffentliche Verkehrsangebot in New York City

ÖPNV New York City Taxis PATH Amtrak Multimodalität multimodal öffentlicher Verkehr
Visualisierung: Will Geary
In einer Stadt steht Bewohnern wie Besuchern heutzutage eine breite Variation von Verkehrsmitteln zur Verfügung. Diese Visualisierung aus New York City verdeutlicht diese Multioptionalität des gesamten öffentlichen Verkehrsangebots sehr gut und macht auch die Komplexität eines Gesamtverkehrssystems deutlich.

In einer Stadt steht Bewohnern wie Besuchern heutzutage im Sinne der Multioptionalität eine breite Variation von Verkehrsmitteln zur Verfügung. Je nach Weg, Wegezweck, finanziellen wie räumlichen Restriktionen und den persönlichen Präferenzen besteht die Möglichkeit, verschiedene Verkehrsmittel zu nutzen. Das breite Angebot bietet den Vorteil, das jeweils passende Angebot für einen Weg zu wählen oder innerhalb eines Weges verketten zu können.

Die Integration mehrerer Verkehrsangebote und -träger ist insbesondere in vielen Großstädten bereits so weit fortgeschritten, dass eine attraktive und verlässliche Alternative zum privat besessenen Pkw existiert. Durch die Kombination der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten entsteht ein flexibles und mit den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen zu großen Teilen übereinstimmendes Angebot, welches insbesondere im Zusammenspiel mit dem Radverkehr und dem zu Fuß gehen, konkurrenzfähig und hochattraktiv ist.

Will Geary, der zurzeit an der Columbia University Data Sciences studiert, hat das in New York City zur Verfügung stehende öffentliche Verkehrsangebot – bestehend aus U-Bahn, Bus, Fähre, Taxis (Yellow und Green Cab), Citibike (Bikesharing) und dem Schienenpersonenverkehr (Amtrak, PATH, MetroNorth) – über 24 Stunden visualisiert:

Northeast Regional Amtrak-Züge befördern Pendler von New Jersey und Connecticut nach Midtown Manhattan, Busse verkehren vor allem in den Außenbezirken. Kürzere Wege werden in Manhattan werden oftmals mit dem Bikesharing-System Citibike zurückgelegt, sind aber aufgrund des dichten Taxiverkehrs kaum identifizierbar. Gleiches gilt für einzelne Taxifahren, die sich in dem nahezu über den ganzen Tag erstreckenden Gewusel nur schwer erkennen lassen.

Gut erkennbar sind die Taxifahrten, welche über den ganzen Tag hinweg aus dem gesamten Stadtgebiet an den Flughäfen John F. Kennedy International, LaGuardia Airport und Newark Liberty International beginnen oder enden.

Ebenfalls ist gut zu beobachten, dass die Netzstruktur des Busverkehrs zwischen 06:00 – 22:00 Uhr gut erkennbar ist und insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten besonders stark ausgeprägt ist. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch beim Fährverkehr zwischen Manhattan und Staten Island (lila Punkte in der multimodalen Visualisierung).

Die Daten zur Visualisierungen der Taxifahrten und Citibike-Ausleihen decken einen Tag des Jahres 2015 ab. Da nur Start und Ziel der Fahrten aus dem Datensatz entnommen werden können, sind diese über eine direkte Linie miteinander verbunden und bilden nicht die real gefahrene Route ab.

Die Daten für die Visualisierung von Subway, Bus, Fähren und Schienenpersonennahverkehr wie -fernverkehr stellen den Soll-Fahrplan (also ohne Verspätungen) dar. Die Anzahl der in den einzelnen Fahrzeugen beförderten Personen wird nicht gewichtet, sodass es zu einem optischen Übergewicht des Taxiverkehrs kommt. Der schienengebundene Verkehr (Subway, SPNV) befördert jedoch je Fahrt eine weitaus größere Fahrgastzahl und hat daher eine große Bedeutung.

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Randelhoff Martin

Herausgeber und Gründer von Zukunft Mobilität, arbeitet im Hauptjob im ARGUS studio/ in Hamburg. Zuvor war er Verkehrswissenschaftler an der Technischen Universität Dortmund.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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randelhoff [ät] zukunft-mobilitaet.net

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Clemens
2. Mai 2017 19:35

Sehr interessant sowas mal zu sehen. Gerade die ganzen Taxen, die vom JFK nach Manhattan fahren. :D
Jetzt wäre es natürlich praktisch, auch die normalen Autoströme mal auf diese Art zu erfassen. Gerade für den Bereich der Städteplanung dürfte das sehr interessant sein.

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Verfasst von:

Randelhoff Martin

Herausgeber und Gründer von Zukunft Mobilität, arbeitet im Hauptjob im ARGUS studio/ in Hamburg. Zuvor war er Verkehrswissenschaftler an der Technischen Universität Dortmund.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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