[Zukunft Mobilität 2020] Die Roadmap~17 Minuten Lesezeit

[Zukunft Mobilität 2020] Die Roadmap<span class="wtr-time-wrap after-title">~<span class="wtr-time-number">17</span> Minuten Lesezeit</span>

Dieser Artikel soll einen Einblick in die zukünftige Ausrichtung und Weiterentwicklung von geben. Dieses Blog wird am 01. April 2016 sechs Jahre alt – Zeit für eine Frischzellenkur und die Planung der nächsten Etappe.

Der Status quo

hat sich in den vergangenen Jahren zu einer von verschiedensten Seiten geschätzten Publikation entwickelt. In manchen öffentlichen Diskussionen wie beispielsweise der Debatte um die Einführung einer Pkw-Maut wurden wichtige Impulse gesetzt.

Nach rund sechs Jahren bietet Zukunft Mobilität umfangreiche Informationen über Trends und Entwicklungen im Verkehrs- und Mobilitätsbereich, ein breites Angebot an Grundlagenwissen sowie verkehrsarten- und verkehrsträgerspezifische Informationen ohne gleichzeitig die Ganzheitlichkeit und die Interdependenzen in einem „Gesamtsystem “ aus den Augen zu verlieren.

Ich bin durchaus stolz auf das Erreichte, aber gleichzeitig auch äußerst selbstkritisch. In jüngerer Vergangenheit habe ich mich vergleichsweise oft über mich selber geärgert – zu viel blieb zu lange liegen, Ergebnisse hätten besser sein können, Mails oder Nachrichten auf der Voicebox wurden nicht oder nur mit großer Verspätung beantwortet und insgesamt fehlte eine gewisse Struktur.

Dies äußert sich zum Teil auch in der Zuverlässigkeit des Erscheinens des Wochennewsletters und im Design dieses Blogs – über die vergangenen Jahre ist er relativ unübersichtlich geworden. Die rein chronologische Darstellung von Inhalten und deren Aktualisierungen ist ab einem Umfang nicht mehr funktional. Insbesondere, wenn man nicht auf Tagesaktualität und die Verbreitung aktueller Neuigkeiten fokussiert ist.

Zukunft Mobilität war über die vergangenen sechs Jahre eine Einmannshow, wobei ich natürlich an dieser Stelle die vielen Gastautoren und -autorinnen nicht unterschlagen möchte, welche in den vergangenen Jahren herausragende Inhalte auf Zukunft Mobilität publiziert haben.

Mit dem Wachstum von Zukunft Mobilität, der Durchführung von mehreren Future Mobility Camps pro Jahr, diversen Vortrags- und Beratungsaufträgen (von irgendetwas muss man ja leben) und einem zeitlich durchaus einnehmenden Studium und spätestens mit dem Eintritt ins Berufsleben kommt man irgendwann an seine Grenzen – eine Folge: Dinge bleiben liegen, die Zuverlässigkeit leidet und man ärgert sich zunehmend über sich selber. Spätestens dann ist es Zeit, etwas zu ändern.

Vor einigen Monaten habe ich daher die Entscheidung getroffen, Zukunft Mobilität maßgeblich um- und neu zu strukturieren, ohne den Kern und die Werte dieses Blogs zu beschädigen. Die Änderungen sind umfangreich und betreffen viele Bereiche. Ich habe mir daher viel Zeit für die Planung und Konzeptionierung genommen und hoffe, dass die umgesetzten Anpassungen letztendlich von Erfolg gekrönt sein werden.

Die neue Strategie wird in mehreren Etappen umgesetzt und ist in sich variabel. Dies betrifft zum einen die Abfolge, aber zum anderen auch den Grad der Umsetzung. So ist es keinesfalls zwingend erforderlich, dass ein Element oder das Gesamtkonzept kurzfristig Erfolge aufweisen. Vielmehr ist es ein Experiment über mehrere Jahre, bei dem Scheitern und eventuelles Nachsteuern natürlich auch erlaubt sind.

Zukunft Mobilität 2020 – eine Strategie, dass Zukunft Mobilität bis zum Jahr 2020 und darüber hinaus wachsen und Erfolg haben wird.

Ziel dieses Blogs

Bestandteil dieser Strategie ist die Formulierung eines Zieles, welches als Basis für die weiteren Maßnahmen dient.

Zukunft Mobilität verfolgt zum einen das Ziel, Fakten zu Themen im Verkehrs-, Mobilitäts-, - und Logistikbereich zu vermitteln, Sachverhalte zu erläutern und Veränderung mit den damit einhergehenden Folgen zu beschreiben, aber auch, Positionen aufzuzeigen und einen Beitrag zu aktuellen Debatten zu leisten. Das Vorgehen ist ganzheitlich, neutral, transparent sowie faktenbasiert und hat stets die Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt im Blick.

Neues Design – umgesetzt!

Für mehr Übersichtlichkeit und um dem technischen Fortschritt gerecht zu werden erhält Zukunft Mobilität ein neues Design. Ein Design aus dem August 2010 ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Hinzu kommt, dass dieses aufgrund mehrerer Umbauten an Leichtigkeit verloren hat und die Ladezeit angewachsen ist. Ein Neustart wird in diesem Bereich signifikante Verbesserungen bringen.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich zudem hinsichtlich der Hardwareausstattung und -verbreitung einiges getan. So steigt der Anteil von Smartphones und Tablets an den Zugriffen auf Zukunft Mobilität kontinuierlich an. Zu meinem Bedauern existieren jedoch technische Probleme bei der korrekten Skalierung von Grafiken auf Bildschirmgröße und der Abgabe von Kommentaren via Smartphone, die bislang nicht behoben werden konnten.

Die Bildschirm-Auflösungen klassischer Bildschirme von Laptops und Desktop-PCs ist ebenfalls gewachsen1. In Summe bestehen also ausreichend Gründe für eine  umfangreiche Designanpassung.

In Zukunft werden Artikel neben einer weiterhin bestehenden chronologischen Ordnung stärker in einzelne Themenbereiche eingeteilt. Einzelne Kategorien und Artikel werden somit übersichtlicher präsentiert.

zm2020-neues-designDurch den stärkeren Einsatz von grafischen Elementen, deren Dateigrößen weitestgehend optimiert werden, wird der Seitenaufruf an klassischen Bildschirmen wie auch auf mobilen Endgeräten verbessert. Darüber hinaus wird es in Zukunft möglich sein, Grafiken mit Texten und Informationen zu versehen und Detailinformationen im direkten Umfeld zu bieten.

zm2020-design-visuelle-elementeDas Design wird zeitnah umgestellt, erprobt und in den kommenden Wochen weiter angepasst.

Zukunft Mobilität 2020 – Neue Formate

Debatten – März 2017

Aktuelle Entwicklungen im Bereich Verkehr und Mobilität befinden sich in einem hochpolitischen Spannungsfeld. Hinzu kommen unterschiedliche Bewertungen hinsichtlich diverser Trends und Entwicklungen sowie die Reaktion hierauf.

Die einzelnen Standpunkte und Argumente sind nicht immer einfach zu erfassen. Mit Ausnahme einiger Einzelthemen findet eine mediale Berichterstattung und öffentliche Auseinandersetzung kaum statt. Aus diesem Grund soll neben der Vermittlung von Fakten auch der Bereich „Debatte“ ausgebaut werden.

Dieser gliedert sich in zwei Bereiche auf: zum einen Fachdebatten zwischen Experten und Entscheidungsträgern und zum anderen die Leserdebatte.

Im Bereich Fachdebatte laden wir Wissenschaftler, Politiker, Unternehmensvertreter, Verbände, etc. zu Beiträgen und Statements in einzelnen Themenbereichen ein. Gerne darf auch eine Reaktion auf Beiträge erfolgen. Zentrale Argumente werden darüber hinaus kurz und prägnant visualisiert.

Ich weiß, dass sich unter den Lesern von Zukunft Mobilität einige Spezialisten in diversen Bereichen tummeln, welche aufgrund ihrer Unbekanntheit in einer öffentlichen Debatte nicht gehört werden. Dadurch geht leider viel Wissen verloren. Ich möchte daher Lesern ebenfalls die Möglichkeit geben, Beiträge und Argumente zu einzelnen Debatten beizusteuern – sowohl unter eigenem Namen wie auch aus diversen nachvollziehbaren Gründen unter einem Anonymus.

Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit einzelne Beiträge (auch anonym) zu kommentieren. Um weitere Debatten anzustoßen, können Vorschläge zu Debattenthemen und einzelnen Debattenteilnehmern gemacht werden.

Infrastrukturprojekte.org – 2017

Bereits seit mehreren Jahren besitze ich die Domain infrastrukturprojekte.org, unter welcher die Berichterstattung über den Erhalt und Neu- / von gebündelt werden soll. Dieses Zukunftsthema ist für die zukünftige Ausgestaltung von Mobilität in unserem Land von essenzieller Bedeutung.

Geplant ist der Aufbau eines Portals, in welchem die Projekte des fertigen Bundesverkehrswegeplans 2015 visualisiert und transparent aufbereitet werden. Der BVWP 2015 ist das „wichtigste Steuerungsinstrument der Verkehrsinfrastrukturpolitik“ der Bundesregierung und gibt der Weiterentwicklung und Sicherung von Bundeswasserstraßen, Bundesschienenwegen und des Bundesfernstraßennetzes einen Rahmen bis zum Jahr 2030.

Zu den Visualisierungen der einzelnen Verkehrsprojekte werden Meldungen über den Projektverlauf (aktueller Umsetzungsstand, Kostenentwicklung, Zeitplanung) aggregiert und aufbereitet. Die technische Umsetzung erfolgt auf Basis des „Transit Explorer“ von „The Transport Politic„. Die Einbindung in andere Webseiten ist selbstverständlich möglich.

Screenshot Transit Explorer

– umgesetzt!

Die Zahl der Newsletter wird von drei auf zwei sinken. In Zukunft erscheinen nur noch „ZM Ping“ und der Wochennewsletter regelmäßig.

ZM Ping informiert automatisiert in kurzer Form über neu erschienene Artikel. Der Wochennewsletter gibt einen Überblick über die erschienenen Artikel inkl. Aktualisierungen der vergangenen sieben Tage und umfasst darüber hinaus „Verkehr in 140 Zeichen“ im Volltext sowie einige zusätzliche Linkempfehlungen.

Darüber hinaus wird es Themennewsletter zu Artikelserien und bei einzelnen langfristigen Entwicklungen geben.

Zukunft Mobilität 2020 – Autoren und Finanzierung

Zukunft Mobilität ist von der Ausrichtung und dem inhaltlichen Niveau an einem Punkt angelangt, an dem die Komplexität der einzelnen Themen stark wächst. Wichtige neue Trends und Entwicklungen beispielsweise in den Bereichen Digitalisierung und Fahrzeugtechnik sind nicht einfach zu verstehen und erfordern eine längere Auseinandersetzung mit den Themen. Für mich als Einzelperson ist dies nicht mehr zu schaffen, auch wenn ich mich dank meiner Neugier stets auch abseits des eigenen fachlichen Spektrums bewege.

Mein Anspruch für Zukunft Mobilität war immer eine ganzheitliche Betrachtung – der Verkehrs-, Mobilitäts- und Logistikbereich ist kein Sektor mit einzelnen Inseln, sondern lebt von Vernetzung und wechselseitigen Abhängigkeiten. Um diese Ganzheitlichkeit weiterhin bieten zu können, ist eine personelle Öffnung angebracht. Dies bringt jedoch insbesondere hinsichtlich der Finanzierung neue Herausforderungen mit sich.

Ein neuer Dreiklang

Zur Gewinnung neuer Autoren und Bewältigung der wachsenden thematischen Komplexität wird ein umfangreiches Organisations- und Finanzierungskonzept umgesetzt werden, welches neben einem Fundament aus drei Säulen besteht:

Modell Zukunft Mobilität Finanzierung Stipendium GastartikelGrundsätzlich ist anzumerken, dass Zukunft Mobilität keiner Gewinnerzielungsabsicht unterliegt, d. h. alle Einnahmen wieder zurückfließen. Die Mittel werden bspw. für Server, das Reisebudget, Einkauf von externen Grafikdienstleistungen sowie grundlegende Verwaltungsaufgaben (Buchhaltung, etc.) verwendet.

Darüber hinaus sind Unabhängigkeit und Transparenz Werte, welche dieses Blog tragen und somit nicht beschädigt werden dürfen – aus diesem Grund wird es keine Finanzierung über „Native Schleichvertising“, auch Sponsored Posts genannt, oder andere Werbeformen geben. Vor Umsetzung des Finanzierungsmodells werden die grundsätzlichen Regeln in einer redaktionellen Unabhängigkeitserklärung festgesetzt und transparent gemacht.

Modernes Mäzenatentum – umgesetzt!

Die Grundfinanzierung von Zukunft Mobilität soll auf zwei Wegen sichergestellt werden: Leserfinanzierung und modernes Mäzenatentum.

Leserfinanzierung – 2. Quartal 2017

Die Leserfinanzierung setzt sich aus klassischen Spenden und dem freiwilligen Bezahlen von Kleinstbeträgen (10, 20 oder 50 Cent) für einzelne Artikel zusammen. Voraussichtlich werde ich hierfür den deutschen Anbieter LaterPay verwenden, der eine Art virtuellen Bierdeckel für digitale Inhalte bietet. Das (leicht von der LaterPay-Idee abgewandelte) Prinzip lautet wie folgt: nach Lesen eines Artikels kann die im Artikel steckende Arbeit freiwillig mit einem Kleinbetrag von 10, 20 oder 50 Cent entgolten werden. Eine Registrierung und Zahlung erfolgt erst, wenn der LaterPay-Gesamtbetrag auf fünf Euro angewachsen ist. Neben der Zahlung einzelner Inhalte wird auch der Erwerb eines Monatspasses für wenige Euro im Monat möglich sein.

Wichtig an dieser Stelle: Kein Inhalt wird hinter einer Bezahlschranke mit Zahlungszwang verschwinden. Ich setze hier volles Vertrauen in die Leserschaft, dass ein monetäres Bewusstsein für gute Arbeit und investierte Zeit existiert und daraus eine freiwillige Bereitschaft für eine Entlohnung entsteht.

Neben Zuwendungen via Micropayment wird aber natürlich auch die klassische Einzelspende über Banküberweisung oder über einen gewissen Zeitraum per Dauerauftrag möglich sein.

Modernes Mäzenatentum – umgesetzt!

Mäzene – in der Kunst nichts Neues. So unterstützen beispielsweise Einzelpersonen, Unternehmen oder Stiftungen Museen und andere Kultureinrichtungen finanziell. Zunehmend werden alternative Finanzierungsformen aber auch zur Finanzierung journalistischer Formate entwickelt.

Der zweite Bestandteil der Grundfinanzierung von Zukunft Mobilität soll sich aus Zuwendungen von Einzelpersonen, Unternehmen, Stiftungen, u.ä. zusammensetzen, welche die Ziele dieses Blogs unterstützen.

Insbesondere Unternehmen experimentieren zunehmend mit Formen im Bereich Corporate Publishing und Content Marketing wie beispielsweise die Deutsche Telekom mit dem Musikmagazin „Electronic Beats“. Ziel ist neben einem Werben für die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens auch die Schaffung von Aufmerksamkeit für gewisse Trends und Entwicklungen. Hinzu kommt, dass unternehmerisches Handeln mit Blick in eine sich wandelnde Zukunft nicht nur rein gewinnorientiert ausgerichtet sein sollte, sondern auch mit einer sozialen Verantwortung einhergeht. An dieser Stelle sei das Angebot gemacht, neue Formate nicht von Grund auf neu entwickeln und etablieren zu müssen, sondern die Chance zu nutzen, ein bekanntes Angebot wie Zukunft Mobilität mit seinen Inhalten zu unterstützen und somit Aufmerksamkeit für aktuelle Trends und Entwicklungen zu schaffen.

An dieser Stelle verschwimmen die Grenzen zwischen Mäzenatentum und Sponsoring etwas, aber auch hier gilt: redaktionelle Unabhängigkeit und Transparenz sind garantiert. Aus diesem Grund werden die geschlossenen Vereinbarungen und Verträge veröffentlicht werden. Für Erstbesucher dieses Blogs wird auf den ersten Blick ersichtlich sein, wie und von wem Zukunft Mobilität finanziert wird.

In den letzten Jahren blieb die Unabhängigkeit von Zukunft Mobilität unangetastet. Trotz geschäftlicher Beziehungen zu diversen Unternehmen und Konzernen im Rahmen bspw. des Future Mobility Camps oder auch weiterer Projekte kam es nie zu dem Versuch einer Einflussnahme oder einer Rücksichtnahme meinerseits aufgrund geschäftlicher Beziehungen. Entsprechende Versuche würden dieses Blog, meine Person sowie das jeweilige Unternehmen auch maßgeblich schädigen, da die kundige Leserschaft entsprechende Manipulationen schnell aufdecken dürfte.

Zusammengefasst: Sponsoring und das Finden von Mäzenen im Rahmen eines transparenten Vorgehens könnte in Kombination mit Leserfinanzierung die Grundfinanzierung von Zukunft Mobilität darstellen und einen signifikanten Beitrag dazu leisten, die Ziele dieses Blogs zu erreichen.

Dieses Fundament wird durch drei inhaltliche Säulen ergänzt.

Übernahme einzelner Themenbereiche – 2. Halbjahr 2017

Die Komplexität einzelner Themenbereiche wächst. Ich brauche zunehmend länger, mich in die Grundlagen mir noch unbekannter Themen einzuarbeiten. Gleichwohl sind diese nicht zu vernachlässigen, da ansonsten kein ganzheitliches Bild von den aktuellen Trends und Entwicklungen im Verkehrs- und Mobilitätsbereich entsteht.

Das notwendige Wissen existiert jedoch bereits, dies gilt es nur zu heben. Daher möchte ich einzelne Themenbereiche gerne in kompetente Hände abgeben. Sei es an Studierende, welche sich für spätere Beschäftigungsverhältnisse empfehlen möchten oder an Pensionäre / Rentner, welche sich in ihrem Berufsleben sowohl theoretische wie auch praktische Kompetenz angeeignet haben und ihr Wissen gerne weitergeben möchten.

Die Übernahme einzelner Themenbereiche erfolgt auf Vertrauensbasis und umfasst natürlich eine gewisse redaktionelle Freiheit. Da dies ein entsprechendes Vertrauensverhältnis voraussetzt und hohe Qualitätsanforderungen mit sich bringt, ist eine zwingende Voraussetzung eine vorherige Publikation mehrerer .

Stipendien – 2. Quartal 2017

Die Anforderungen an Berufseinsteiger wandeln sich zunehmend. Auch wenn wir unser Leben immer stärker online präsentieren bzw. führen, vergessen viele ihr persönliches „Reputations-Management“. Anstatt nur darauf bedacht zu sein, Negatives aus dem Netz herauszuhalten, sollte auch Wert darauf gelegt werden Kompetenzen und positive Eigenschaften darzustellen und ein wenig „Werbung in eigener Sache“ zu betreiben. Manch einer beschäftigt dafür mittlerweile für vergleichsweise viel Geld externe Agenturen, als Studierender und Berufseinsteiger reicht in den meisten Fällen schon ein wenig Engagement.

Leider fehlen oft die zeitlichen Freiräume, um sich neben seinen Studieninhalten intensiv mit dem Verkehrs-, Logistik- und Mobilitätssektor in Breite beschäftigen zu können. Insbesondere, wenn ein Studium (in Teilen) selbst finanziert werden muss.

Gleichzeitig suchen viele Unternehmen kompetente und innovativ denkende Mitarbeiter, welche „SpezialistIn in seinem / ihrem Bereich, aber GeneralistIn in der Branche“ sind. Durch die zunehmende interdisziplinäre Verknüpfung einzelner Berufszweige und Branchen reicht es heutzutage nicht mehr aus, Kenntnisse in nur einzelnen Bereichen zu besitzen.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass Bloggen neben dem Studium zu studienbezogenen Inhalten definitiv ein persönlicher und fachlicher Gewinn ist. Zum einen bildet man sich kontinuierlich fachlich in der Tiefe und Breite weiter, lernt aktuelle Trends und Entwicklungen frühzeitig kennen, übt sich in Diskussion und Argumentation und betreibt zudem Marketing und Reputationsmanagement in eigener Sache.

Aus diesem Grund möchte ich das „ZM-[Unternehmensname]-Stipenidum“ als spezielles Stipendienprogramm für Studierende (Bachelor / Diplom ab 4. Fachsemester, Master, Doktoranden u. ä.) auflegen, welches von Unternehmen finanziert wird.

Die Konditionen für Studierende

  • monatliches Stipendium in Höhe von 500 Euro / Monat
    BAföG-Empfänger können auf Wunsch die Stipendienhöhe auf das anrechnungsfreie Bruttoeinkommen reduzieren (406,65 Euro / Monat, ab 1. August bzw. 1. Oktober 2016 450,00 Euro für Singles ohne Kind), damit durch das Stipendium keine Einkommenseinbußen entstehen.
  • für alle Studienrichtungen mit Verkehrs- Logistik- und Mobilitätsbezug (z.B. Verkehrsingenieure, Verkehrswirtschaftler, Bauingenieure, Stadt- und Raumplaner, Elektroingenieure, Fahrzeugtechniker, Informatiker, Chemiker, Physiker, Geographen, Soziologen, usw.)
  • Das Stipendium soll es ermöglichen, im Wochenablauf Zeit zum Bloggen auf Zukunft Mobilität und zur Auseinandersetzung mit branchenrelevanten Themen zu finden
  • ergänzt wird das Stipendium durch Teilnehme an Konferenzen und Kongressen, Exkursionen und Weiterbildungen sowie etwaigen Veranstaltungen des Stipendien-Stifters

Für Unternehmen

Die Stipendien mit den jeweiligen Komponenten werden individuell in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen konzeptioniert und können entweder allgemein (aktuelle Trends und Entwicklungen im Mobilitätsmarkt) oder themenspezifisch (z. B. Batteriechemie, Elektrobus, Fahrzeugautomatisierung) ausgelobt werden. Die Kosten für ein Stipendium liegen bei 7.500 Euro / Jahr, die Ausgestaltung kann durch Einbindung in unternehmensinterne Programme ergänzt werden.

Die Vorteile für Arbeitgeber:

  • Möglichkeit in einem fachlichen Umfeld mit einer vergleichsweisen jungen Leserschaft um potenzielle Mitarbeiter zu werben und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren
  • frühzeitige Bindung von talentierten und engagierten Führungskräften an ein Unternehmen
  • eingehendes beiderseitiges Kennenlernen mit entsprechender Einschätzung z.B. bzgl. der Arbeitsweise eines Kandidaten / einer Kandidatin für eine bestimmte Position oder eine Abschlussarbeit
  • erste „Weiterbildung“ bereits vor Einstellung, die fachliche Expertise wird erweitert und erneuert, es erfolgt bereits vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn eine thematische Einarbeitung
  • etc.

Gastartikel – kontinuierlich

In den vergangenen Jahren habe ich mit Gastautoren und -autorinnen sehr gute Erfahrungen gemacht. Durch das Einbringen neuer Themen, Perspektiven und Erfahrungen steigt die Themenpluralität auf Zukunft Mobilität stark an. Dieser Bereich soll durch mehrere kleine Einzelmaßnahmen weiter gestärkt und ausgeweitet werden. Die Möglichkeit, gemeinsam an einzelnen Themenkomplexen zu arbeiten und entsprechende Artikel zu verfassen, wird stärker betont.

Future Mobility Camp

Das Future Mobility Camp wurde als innovatives Veranstaltungsformat im Jahr 2013 ins Leben gerufen und seitdem stetig fortentwickelt. Zuletzt fand das Future Mobility Camp Berlin 2015 auch Eingang in die gemeinsame Erklärung der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und des Ministerpräsidenten des Staates Israel:

Zuletzt gingen die Ausweitung auf weitere Orte und die ständige Veränderung und Anpassung des Formats jedoch zulasten einer längerfristigen und strukturierten Planung. Bei der Erprobung mehrerer unterschiedlicher Formen und Formate haben sich einzelne Elemente herauskristallisiert, welche gut funktioniert haben und in Kombination das Future Mobility Camp zu einer einzigartigen, spannenden, lehrreichen und interessanten Veranstaltung machen.

Es hat sich jedoch auch herausgestellt, dass hinsichtlich des Formats insbesondere bei potenziellen Sponsoren Erklärungsbedarf besteht. Das Future Mobility Camp lässt sich aufgrund seiner Heterogenität des Teilnehmerfeldes und des nicht vorab feststehenden Programms schwer in standardisierte Marketingprozesse einbinden. An dieser Stelle sind weitere Kommunikation und Erklärung notwendig.

 

Future Mobility Camp 2.0 – Umsetzung ab 2. Quartal 2016

Aus zeitlichen Gründen werde ich mich in Zukunft auf ein großes und eventuell ein kleines Future Mobility Camp konzentrieren.

Die Teilnahme an der größeren Veranstaltung wird in Zukunft mit einer Bewerbung verbunden sein. Ziel ist es, die Menschen mit den besten Ideen für die Mobilität von morgen zu identifizieren, miteinander zu vernetzen und mit Wissenschaftlern, Entscheidungsträgern, Unternehmern, etc. ins Gespräch zu bringen.

Future Mobility Camp local – ab sofort

Ich bin davon überzeugt, dass die Zukunft der Mobilität im Kleinen entschieden wird. Die tagtäglichen Wege Einzelner zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, ins Kino und Theater oder zu Verwandten und Freunden beeinflussen in Summe unsere und Dörfer im positiven wie negativen Sinn.

Mobilität und Verkehr haben einen direkten Einfluss auf unser Leben. Sowohl in der Gegenwart wie auch in der Zukunft. Es liegt daher in der Verantwortung jedes Einzelnen, sich über aktuelle Trends und Entwicklungen im Mobilitäts- und Verkehrssektor zu informieren, zu diskutieren, sich inspirieren zu lassen, innovative Lösungen zu suchen und die Möglichkeit zur Gestaltung seines unmittelbaren Lebensumfeldes wahrzunehmen.
FMC local Zukunft Mobilität Future Mobility Camp
Das Future Mobility Camp hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Format entwickelt, welches Raum für Diskussionen, Gestaltung und Information bietet. Ohne Ideologie, dafür aber mit Fakten und neuen Ideen!

Es ist an der Zeit, dass die gesellschaftliche Debatte über die zukünftige Gestaltung von Verkehr und Mobilität stärker auf lokaler Ebene stattfindet. Das Future Mobility Camp bietet einen passenden und erprobten Rahmen. Daher habe ich mich dazu entschlossen, das Format zu öffnen und kostenfreie Lizenzen für ein Future Mobility Camp local für eine Veranstaltung vor Ort zu vergeben. Natürlich stehe ich bei der Organisation mit Rat zur Seite und bringe meine Erfahrung der vergangenen Jahre mit ein.

Weitere Informationen zum Ablauf, den Regeln und zur Bewerbung unter www.future-mobility-camp.de/local

Schlusswort

In den vergangenen Monaten habe ich das hier vorgestellte umfangreiche Maßnahmenpaket mit mehreren individuellen Implementierungsstrategien konzeptioniert, welches nun schrittweise umgesetzt wird. Ich bin davon überzeugt, dass diese Vorhaben die Basis für eine positive Weiterentwicklung von Zukunft Mobilität sind und dieses Blog weiter nach vorne bringen werden. Ich freue mich auf diese nächste Etappe!

Für Fragen stehe ich natürlich jederzeit entweder hier in den Kommentaren oder per E-Mail zur Verfügung.

  1. Top 10-Auflösungen des Jahres 2015: 1920×1080 (17,3 %), 1366×768 (15,8 %), 1680×1050 (9,0 %), 1280×1024 (8,6 %), 1280×800 (6,8 %), 1600×900 (6,3 %), 1920×1200 (5,0 %), 1440×900 (4,2 %), 1536×2048 (3,3 %), 1024×768 (1,9 %)

Verfasst von

Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität. Studium der Raumplanung an der TU Dortmund, Studium der Verkehrswirtschaft an der TU Dresden. Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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Grimme Online Award Preisträger 2012

Zukunft Mobilität hat den Grimme Online Award 2012 in der Kategorie Information erhalten. Ich möchte mich bei all meinen Lesern für die Unterstützung bedanken!

PUNKT Preisträger 2012

Zukunft Mobilität hat den PUNKT 2012 der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) in der Kategorie "Multimedia" gewonnen.

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Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV) hat mich im Rahmen der VDV-Jahrestagung 2013 in Mainz als “Talent im ÖPNV” des Jahres 2013 ausgezeichnet. Der VDV vertritt rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs, des Schienenpersonennahverkehrs, des Schienengüterverkehrs, der Personenfernverkehrs sowie Verbund- und Aufgabenträger-Organisationen.

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