Analyse Gastartikel Straßenverkehr Telematik, Apps und IKT urbane Mobilität USA Verkehrspolitik

Rollersharing kommt nach Deutschland. Was deutsche Städte jetzt schon von anderen lernen können

Scootersharing Lime Australien Tretroller-Sharing
LimeBike-Scooter in Brisbane, Queensland - Foto: Kgbo @ Wikimedia Commons - CC BY-SA 4.0
Die in Kürze zu erwartende Zulassung von Elektrokleinstfahrzeugen in Deutschland lässt den baldigen Markteintritt von Shared-Mobility-Dienstleistern erwarten. Diese bieten bspw. die Kurzzeitmiete von E-Tretrollern im sogenannten free float-Modell an. Das Abstellen von Leihrollern auf Gehwegen hat in den vergangenen Monaten in vielen Städten auf der ganzen Welt Probleme verursacht - wie sind diese damit umgegangen? Welche Herangehensweise hat Wirkung gezeigt ohne die positiven Wirkungen des E-Tretroller-Sharings zu stark einzuschränken? Und welche Lehren können hiesige Kommunen im eigenen Umgang mit neuen Mobilitätsanbietern daraus ziehen?

Dies ist ein Gastartikel von robbi5 und ubahnverleih. Er ist Ende Februar 2019 auf ihrer Webseite radforschung.org publiziert worden. Auf ihr Angebot, ihn auf Zukunft übernehmen zu dürfen, bin ich gerne eingegangen. Vielen Dank nochmals hierfür. Wenn auch Sie Interesse haben, hier einen Gastartikel zu veröffentlichen, dann schreiben Sie mir bitte.

Es geht los. Zahlreichen Medienberichten zufolge soll die Verordnung für die Benutzung von Tretrollern und Skateboards mit Elektromotor auf deutschen Straßen (Referentenentwurf, Stand 26.02.2019) in naher Zukunft endlich in Kraft treten.1 Und gleichzeitig stehen auch schon einige in den Startlöchern. Bird und Lime aus den USA, aber auch europäische Startups wie Voi, und Tier wollen ihre Fahrzeuge in vielen deutschen Städten ausrollen. Die Elektro-Tretroller stehen am Wegesrand im öffentlichen Raum und können per App entsperrt und für ein geringes Entgelt benutzt werden – sofern man die passende App heruntergeladen und vorab ein wenig Geld aufgeladen hat. Es bleibt aber nicht nur bei einer Ankündigung der Anbieter, auf den einschlägigen Job-Seiten drängen diese bereits aktiv dazu Stellen wie “City Manager – Stuttgart”2 und “Country Manager – Germany” zu besetzen. Die Elektrokleinstfahrzeuge kommen also. Wie schnell diese nach Inkrafttreten der Verordnung in deutschen Städten auf den Gehwegen stehen wird sich zeigen – aber was können deutsche von anderen lernen, die das erste Scooter-Hoch schon hinter sich haben?

Nicht alle Städte müssen die selben Schmerzen wiederholen

Neben 3, Paris4, Brüssel und Wien hatten viele andere Städte in den letzten Monaten plötzlich Roller auf ihren Gehwegen stehen.5 Und das meist nicht nur von einem Anbieter – gleich mehrere von ihnen versuchen mit möglichst vielen Fahrzeugen vorbeilaufende Menschen von ihren Rollern zu überzeugen. All diese Städte haben – oder hatten – auch die damit verbundenen Schmerzen zu spüren bekommen. Genervte Anwohnende und Eltern mussten mit Kinderwägen oder dem Rollstuhl einen Slalom um auf dem Gehsteig geparkte Scooter navigieren. Fahrradständer wurden zur Leihroller-Abstellstation umfunktioniert und boten keinen Platz mehr für ihren eigentlichen Zweck. Und wenn die Scooter verdreckt, kaputt oder mehrere Tage mit leerem Akku herumstehen, werden diese auch von niemanden mehr durch die Stadt bewegt.

Letztendlich erzeugen solche Situationen nur unnötig Frust über ein spannendes, neues Verkehrsmittel. Man fühlt sich etwas an das oBike-Desaster in erinnert: Dort führten 8.000 Sharing-Fahrräder, ein vorschneller Launch und ein unpassendes Betriebsmodell dazu, dass Räder kaputt herumstanden, in Flüssen landeten und der Betreiber untertauchte. Derweil können Städte – besonders in Deutschland – durchaus Impulse gebrauchen, um endlich die Dominanz des massenhaften Individualverkehrs per Auto zu brechen. Ob Leih-Scooter ein nötiges Puzzlestück in der Mobilitätswende sein werden, weiß momentan noch niemand. Es wäre aber schade, das darin liegende Potenzial einfach ungenutzt verpuffen zu lassen.

Regulierung durch Digitalisierung

Um aus dem Gemeingebrauch des öffentlichen Raums nicht die Tragödie der Commons werden zu lassen, könnten Städte regulierend eingreifen. Aber wie soll das aussehen, wenn der Scooter-Sharing-Anbieter gegenüber der Stadt wie eine “Black Box” auftritt? Wie soll diese kontrollieren, wie soll sie Feedback einholen und als Stadt lernen, wo infrastrukturelle Verbesserungen notwendig sind, die allen zu Gute kämen?

Auch aus langfristiger, städteplanerischer Sicht ist es sinnvoll, herauszufinden, wie die Verfügbarkeit von Rollern die Mobilität einer Stadt und ihrer Bewohner:innen beeinflusst. Dazu braucht es Daten!

Eine Echtzeitrückmeldung der vollständigen Mobilitätssituation einer Stadt gestaltet sich bereits mit den bisherigen Angeboten schwierig. Bei städtisch betriebenem ÖPNV mit Bus und Tram scheitert eine Auslastungsmeldung meist an technischen und betrieblichen Gründen, bei Carsharing und dem Privatauto-Verkehr passiert die Erfassung nur an einzelnen, festinstallierten und teuren Zählstellen. Die Erfassung des Fahrradverkehrs, die erst auch als Vorlage für den Rollerverkehr sinnvoll erscheint, passiert auch nur vereinzelnd durch Stichproben mittels Studierenden oder Renter:innen mit Klickern in der Hand. Dies ist alles nicht zukunftsweisend und erschwert die Erfassung und der Situation. Lägen kontinuierlich erfasste Daten vor, ließen sich beispielsweise die Auswirkungen zeitweiser Straßen- oder Brückensperrungen auf das Gesamtsystem analysieren – derzeit ist Verkehrspolitik in Städten stattdessen vor allem meinungs- und gefühlsgetrieben. Eine forschungsgetriebene, experimentelle Herangehensweise an mögliche Fragestellungen ist dagegen nicht umsetzbar. Dabei geht es auch anders: durch die bereits stark technologisch und datengetriebene Arbeitsweise der Anbieter eröffnet sich auch eine Chance für bessere Verkehrsplanung und -Steuerung in der Stadt.

Die City of Los Angeles hat einfach einmal ausprobiert, wie sie zumindest einen Teil solcher Daten aus der Privatwirtschaft einfordern kann. Und zwar auf eine sehr faszinierende, nutzerzentrierte und für eine Stadt auch als “gelebte Digitalisierung” anzusehende Art. Zusätzlich zur klassischen Regulierung, wie viele Roller ein Anbieter platzieren darf, wie sie abgestellt werden dürfen und vor allem wo nicht6, gab das L.A. Department of Transportation über digitale Tools und Infrastruktur auch einen technischen Rahmen für die vor. Sie erstellten die erste Version der Mobility Data Specification (MDS). Das ist ein technischer Standard, der beschreibt, welche Daten in welchem Format die Betreiber der Stadt zur Verfügung stellen müssen, und wie die Stadt im Gegenzug ebenfalls maschinenlesbare Regeln bereitstellt.

Die Stadt reguliert Zonen, in denen Scooter abgestellt werden dürfen, nämlich nicht als Liste von Ortsbeschreibungen oder gar PDF-Karten mit reingemalten Gebieten. Stattdessen sind die Zonen als maschinenlesbare Geodaten bereitgestellt, die automatisiert verarbeitet werden können. Zudem beschreibt die Spezifikation auch eine Schnittstelle für die Betreiber, über die jedes Gefährt vor Inbetriebnahme bei der Stadt registriert wird. Einmal registriert, werden die aktuellen Zustände der Fahrzeuge in Echtzeit übermittelt. Ausleihen oder Aufladungen, vorübergehende Außerbetriebnahmen der Roller für technische Wartungen etc. werden auch zurück an die Stadt kommuniziert.

All das ermöglicht den Betreibern ein besseres Nutzererlebnis zu bieten – und der Stadt eine schnelle und einfache Möglichkeit die Einhaltung der Regeln zu prüfen und planbare, aber auch unvorhersehbare Ereignisse wie z.B. Straßen- / Gehwegsperrungen oder Verlagerungen aufgrund Veranstaltungen ohne Mehraufwand an alle Sharinganbieter zu melden.

Zudem wird hier den Städten zum ersten Mal ein sehr einfacher Zugriff auf Echtzeitdaten und Statistiken zur Auslastung, Verteilung und somit zum Mobilitätsverhalten ihrer Bewohner:innen ermöglicht.

Dies beinhaltet auch, ein Auge darauf haben zu können, dass Scooter bevorzugt in Bereichen zur Verfügung stehen, die bislang nicht oder schlecht an den städtischen ÖPNV angebunden sind. Das ermöglicht Eingreifen in die Verteilung, weg von den “goldenen Innenstädten” und Touristenattraktionen und mehr Fokus in die Gebiete, an den Bewohner:innen bislang benachteiligt sind.

Gemeinsam entwickeln, gemeinsam erforschen

Es zeigt sich auch hier wieder der positive Effekt, einer offenen, nachnutzbaren Entwicklung zusammen mit der Community: Die Mobility Data Specification (MDS) wurde gemeinsam von Menschen aus der Stadtverwaltung, von Verkehrsplaner:innen und mit Feedback von den Sharinganbietern entwickelt. Zudem stellen einige Städte wie Santa Monica oder Austin ihre eigenen Tools zur Entgegennahme und Auswertung der Daten auch wieder offen und frei zur Verfügung, so dass diese von anderen Städten ohne aufwendige Neuentwicklung wiederverwendet werden können.

Durch diese Veröffentlichung lässt sich auch für Städte, bei denen der Start eines Scooter-Sharers bevorsteht, recht schnell und ohne große Entwicklungsmittel die benötigte Infrastruktur aufstellen, um die MDS zu implementieren und mit L.A. gleichzuziehen. So bleibt es nicht nur bei der mehr oder weniger effektiven Regulierung der physischen Infrastruktur – es werden von Beginn an auch digitale Kontroll- und Verbesserungsmöglichkeiten geschaffen.

Eine obligatorische Open-Data- ermöglicht auch hier wieder Innovation vor Ort – zum Beispiel die Einbindung in Nahverkehrsapps (auch die der lokalen Stadtwerke / Verbünde!) – für ein Routing auf der letzten Meile, oder der Darstellung von in der Nähe befindlichen Mobilitätsangeboten an öffentlichen Plätzen oder Mobilitäts-Hubs, in Geschäften, Büros oder an der Touristeninformation.

Durch den offenen, technisch nicht sonderlich anspruchsvollen Standard und die dabei entstehenden offenen Daten können Fragen, die sich die Stadtverwaltung stellt oder Auswertungen, die der Rat gerne sehen möchte, erstmals auch inhouse entwickelt werden. Besteht in der städtischen Entwicklungskompetenz noch Nachholbedarf, muss die Auswertung nicht spezialisierten, alteingebackenen Dienstleistern überlassen werden – sondern kann auch an beliebige Freelancer vergeben werden. Ein Vendor-Lock-In, wie es bei bisheriger Betriebs- und Verkehrsplanungssoftware üblich ist, lässt sich hier durch offene Schnittstellen, Daten und Standards unterbinden.

Ein Beispiel für nutzerzentrierte Auswertungen und sind hier die neuartigen Verkehrsplanungstools von Remix (einer Ausgründung aus Code for America). Diese können diese Daten bereits beziehen und sie nutzerfreundlich der Verwaltung und Ordnungsbehörde zugänglich machen.

remix San Francisco Scooter Sharing
Screenshot remix.com

Portland kann als Vorbild bei der Auswertung der Daten genannt werden. Aus den Daten sowie Nutzer:innenbefragungen entwickelten sie den sehr lesenswerten, öffentlichen 2018 E-Scooter Findings Report und zeigten darin u.a., dass 34 % der Einwohner und 48 % der Besucher einen Scooter anstatt das eigene Auto oder , Lyft, oder ein Taxi nutzten.7

Jetzt ist die Zeit dafür

Die deutschen Städte haben es selbst in der Hand. Die Zeit dafür ist nicht mehr üppig, aber noch könnten die Stadt- und Gemeinderäte die oben beschriebenen Erkenntnisse und Ansätze in passende Satzungen und Verordnungen umsetzen, bevor die Sharing-Anbieter ihre Produkte in der Breite ausrollen. Das könnte im Rahmen größerer Open-Data- und Informationsfreiheits-Beschlüsse passieren – schließlich ist Mobilität nicht das einzige Themenfeld, in dem Städte die Offenheit passender Daten privatwirtschaftlicher Akteure zum Wohle der Allgemeinheit verbindlich fordern könnten. Aber auch für sich stehend würde es sich lohnen, dem Beispiel der City of Los Angeles zu folgen – allein schon, um nicht ähnlich überrumpelt und hilflos zu wirken, wie das beim Start des Leihradbooms in Deutschland passierte.

Wir sind gespannt, welche Kommunen in Deutschland bereit sind, hier gemeinsam eine Vorlage zu liefern.

tl;dr: Scooter-Sharing-Anbieter stehen in vielen deutschen Städten in den Startlöchern. Mit der Übernahme des Vorgehens und der Mobility Data Specification aus Los Angeles, erhalten Städte Echtzeit-Einblick auf die Scootersituation und können verhältnismäßig regulierend eingreifen – eine Reaktion auf Feedback und nötige Infrastukturverbesserungen sind aber auch dringend notwendig. Das bringt uns in der Mobilitätswende wieder ein Stückchen nach vorn.

Verweise

  1. Der Gesetzgebungsprozess war leider mal wieder alles andere als transparent. Es kamen mehrmals Entwürfe an die Öffentlichkeit, deren Überregulierung starken Gegenwind erzeugten, Anfragen nach dem wurden abgelehnt, stattdessen passierten Durchstiche an Blogs. Zudem wurde bekannt, dass ausgerechnet im Kleinst-Mobilitätsbereich wieder Gespräche mit BMW und anderen Autoherstellern passierten.
  2. VOI jobs page, https://web.archive.org/web/20190218171225/https://jobs.voiapp.io/jobs abgerufen am 18.02.2019
  3. https://www.theguardian.com/technology/2018/apr/17/san-francisco-electric-scooter-schemes-backlash-cease-desist
  4. https://www.bbc.com/news/av/world-europe-46349747/the-electric-scooter-scheme-taking-over-paris
  5. https://www.vox.com/2018/8/27/17676670/electric-scooter-rental-bird-lime-skip-spin-cities
  6. http://clkrep.lacity.org/onlinedocs/2017/17-1125_rpt_DOT_06-22-2018.pdf
  7. https://www.portlandoregon.gov/transportation/article/709777
Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Es gibt noch mehr!

Lassen Sie sich über neue Artikel und Aktualisierungen benachrichtigen.

Erhalten Sie eine Benachrichtigung über neue Artikel, Artikelaktualisierungen, ausgewählte Linktipps sowie Hinweise auf das nächste Future Mobility Camp - 100 % werbefrei! (Weitere Informationen zum Newsletter)
Der Versand der Newsletter erfolgt mittels des Anbieters Mailjet, bei dem die E-Mail-Adresse und weitere Informationen zum Versand und zur Erfolgsmessung (u.a. Öffnungsrate, Klicks) gespeichert werden. Die Datenspeicherung erfolgt innerhalb der Europäischen Union.

Durch Eintrag Ihrer E-Mail-Adresse gestatten Sie mir, Ihre Daten entsprechend der Datenschutzerklärung zu verarbeiten und Ihnen Informationen via E-Mail zukommen zu lassen. Sie können den Empfang des Newsletters jederzeit über den Abmeldelink in den E-Mails kündigen. Bei Fragen stehe ich Ihnen unter info@zukunft-mobilitaet.net zur Verfügung.

Die Datenschutzerklärung mit Informationen zum Datenschutz und Widerrufshinweisen finden Sie hier.

robbi5 und ubahnverleih

robbi5 und ubahnverleih arbeiten im Rahmen von radforschung an einem OpenSource-Stack, der es ermöglicht Bikesharing selber zu machen. Sie sind beide sehr aktiv in den Bereichen open data sowie diversen open source-Projekten. Besonders gerne arbeiten sie mit Mobilitätsdaten.

Bild(er) hinzufügen
 
 
 
Audio- und Videodateien hinzufügen
 
 
 
Datei anhängen (PDF, u.a.)
 
 
 
1 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
1 Kommentatoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Michael Mangold

Bzgl. der Vorbildfunktion der Datenauswertung des eScooter-Betriebs in Portland erlaube ich mir eine Anmerkung nur, um nicht falsche Hoffnungen bzgl. der Verlagerungspotenziale zu wecken…
“…dass 34 % der Einwohner und 48 % der Besucher einen Scooter anstatt das eigene Auto oder Uber, Lyft, oder ein Taxi nutzten” ist so nicht richtig!! In der Tat hätten 34% der befragten Einwohner, die einen Scooter genutzt hatten, einen Pkw, Uber, Lyft oder Taxi genutzt. Entsprechendes gilt für die befragten Touristen. Dies ist klingt zwar erst einmal vielversprechend, sagt jedoch nichts darüber aus, wie stark prozentual gesehen der Verlagerungseffekt war – eben gerade nicht -34% bzw. -48%. Der Verlagerungseffekt Pkw-zu-Scooter in Summe wurde auf knapp 302.000 Meilen errechnet, jedoch ohne den Pkw-Mehrverkehr der eScooter-Betreiber für das Einsammeln und Warten der Scooter zu berücksichtigen, da dieser nicht bekannt war. Ausgehend von der Einwohnerzahl Portlands (ca. 600.000 ohne Touristen) und der mittleren personenbezogenen Fahrleistung in Oregon (ca. 10.000 km pro Person pro Jahr) dürften während der 120-tägigen Pilotstudie deutlich über 1 Mrd. Pkw-Meilen gefahren worden sein. Die Einsparung läge demnach bei 0,03%. Dies ist NICHT nichts, zumal die Pilotstudie nicht die ganze Stadt abgedeckt hat, aber es sollte zumindest bei aller Euphorie für “Slow-Mobility” der Blick auf alle(!) Fakten gerichtet sein, auch auf die Tatsache, dass die eScooters insbesondere eine Verlagerung vom deutlich gesünderen zu-Fuß-gehen bewirken.

Jetzt abonnieren!

Der Zukunft Mobilität-Wochennewsletter
Zukunft Mobilität *PING*
Erhalten Sie eine Benachrichtigung über neue Artikel, Aktualisierungen, ausgewählte Linktipps sowie Hinweise auf das nächste Future Mobility Camp - 100 % werbefrei! (Weitere Informationen zum Newsletter)
Der Versand der Newsletter erfolgt mittels des Anbieters Mailjet, bei dem die E-Mail-Adresse und weitere Informationen zum Versand und zur Erfolgsmessung (u.a. Öffnungsrate, Klicks) gespeichert werden. Die Datenspeicherung erfolgt innerhalb der Europäischen Union.

Durch Eintrag Ihrer E-Mail-Adresse gestatten Sie mir, Ihre Daten entsprechend der 
Datenschutzerklärung zu verarbeiten und Ihnen Informationen via E-Mail zukommen zu lassen. Sie können den Empfang des Newsletters jederzeit über den Abmeldelink in den E-Mails kündigen. Bei Fragen stehe ich Ihnen unter info@zukunft-mobilitaet.net zur Verfügung.

Die Datenschutzerklärung mit Informationen zum Datenschutz und Widerrufshinweisen finden Sie hier.

Podcast abonnieren

Die Geschehnisse aus der Welt der Mobilität - wöchentlich im Podcast vorgestellt und kommentiert.

Auszeichnungen

Grimme Online Award Preisträger 2012

Zukunft Mobilität hat den Grimme Online Award 2012 in der Kategorie Information erhalten. Ich möchte mich bei all meinen Lesern für die Unterstützung bedanken!

PUNKT Preisträger 2012

Zukunft Mobilität hat den PUNKT 2012 der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) in der Kategorie "Multimedia" gewonnen.

Logo VDV Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV) hat mich im Rahmen der VDV-Jahrestagung 2013 in Mainz als “Talent im ÖPNV” des Jahres 2013 ausgezeichnet. Der VDV vertritt rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs, des Schienenpersonennahverkehrs, des Schienengüterverkehrs, der Personenfernverkehrs sowie Verbund- und Aufgabenträger-Organisationen.

Lizenz

Zukunft Mobilität Creative Commons

Die Inhalte dieses Artikels sind - soweit nicht anders angegeben - unter CC BY-SA 3.0 de lizensiert. Grafiken sind von dieser Lizenz aus Vereinfachungs- und Schutzgründen ausgenommen (Anwendung aufgrund der Verwendung von Grafiken / Bildern mit unterschiedlichen Lizenzen zu kompliziert) außer die CC-Lizenz ist ausdrücklich genannt.

Weitere Informationen

Verfasst von:

robbi5 und ubahnverleih

robbi5 und ubahnverleih arbeiten im Rahmen von radforschung an einem OpenSource-Stack, der es ermöglicht Bikesharing selber zu machen. Sie sind beide sehr aktiv in den Bereichen open data sowie diversen open source-Projekten. Besonders gerne arbeiten sie mit Mobilitätsdaten.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Es gibt noch mehr!

Lassen Sie sich über neue Artikel und Aktualisierungen benachrichtigen.

Erhalten Sie eine Benachrichtigung über neue Artikel, Artikelaktualisierungen, ausgewählte Linktipps sowie Hinweise auf das nächste Future Mobility Camp - 100 % werbefrei! (Weitere Informationen zum Newsletter)
Der Versand der Newsletter erfolgt mittels des Anbieters Mailjet, bei dem die E-Mail-Adresse und weitere Informationen zum Versand und zur Erfolgsmessung (u.a. Öffnungsrate, Klicks) gespeichert werden. Die Datenspeicherung erfolgt innerhalb der Europäischen Union.

Durch Eintrag Ihrer E-Mail-Adresse gestatten Sie mir, Ihre Daten entsprechend der Datenschutzerklärung zu verarbeiten und Ihnen Informationen via E-Mail zukommen zu lassen. Sie können den Empfang des Newsletters jederzeit über den Abmeldelink in den E-Mails kündigen. Bei Fragen stehe ich Ihnen unter info@zukunft-mobilitaet.net zur Verfügung.

Die Datenschutzerklärung mit Informationen zum Datenschutz und Widerrufshinweisen finden Sie hier.
close-link
Der Zukunft Mobilität-Wochennewsletter
Zukunft Mobilität *PING*
Erhalten Sie eine Benachrichtigung über neue Artikel, Aktualisierungen, ausgewählte Linktipps sowie Hinweise auf das nächste Future Mobility Camp - 100 % werbefrei! (Weitere Informationen zum Newsletter)
Der Versand der Newsletter erfolgt mittels des Anbieters Mailjet, bei dem die E-Mail-Adresse und weitere Informationen zum Versand und zur Erfolgsmessung (u.a. Öffnungsrate, Klicks) gespeichert werden. Die Datenspeicherung erfolgt innerhalb der Europäischen Union.

Durch Eintrag Ihrer E-Mail-Adresse gestatten Sie mir, Ihre Daten entsprechend der 
Datenschutzerklärung zu verarbeiten und Ihnen Informationen via E-Mail zukommen zu lassen. Sie können den Empfang des Newsletters jederzeit über den Abmeldelink in den E-Mails kündigen. Bei Fragen stehe ich Ihnen unter info@zukunft-mobilitaet.net zur Verfügung.

Die Datenschutzerklärung mit Informationen zum Datenschutz und Widerrufshinweisen finden Sie hier.
close-link