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[Fakt der Woche] Eigenschaften unterschiedlicher Verkehrsarten

Foto: FW @ QIMBY.net - CC0 1.0
Die verschiedenen Verkehrsarten zeichnen sich durch unterschiedliche Eigenschaften wie Flexibilität, Leistungsfähigkeit, Kosten, Verfügbarkeit, Infrastrukturanforderungen, usw. aus. Die folgende Tabelle gibt eine Auswahl von Leistungsparametern für den Fußverkehr, Radverkehr, Pkw-Verkehr, ÖPNV (Bus, Straßenbahn, Stadtbahn, Metro), Zug und Seilbahnen an.

Die verschiedenen Verkehrsarten zeichnen sich durch unterschiedliche Eigenschaften wie , , Kosten, Verfügbarkeit, Infrastrukturanforderungen, usw. aus. Je nach Anforderungsprofil sind sie mehr oder weniger geeignet. Das Ministerium für nachhaltige Entwicklung und , Abteilung Transportwesen, des Großherzogtums hat im Rahmen von “Modu 2.0 – Stratégie pour une mobilité durable” die Leistungsfähigkeit (Kapazität), (Betriebs-)Geschwindigkeit und optimale Nutzungsdistanz der unterschiedlichen Verkehrsarten beschrieben (siehe Tabelle). Die Werte und Eigenschaften können als erster Anhaltspunkt gesehen werden, die konkreten Leistungsdaten hängen von den jeweiligen Gegebenheiten und dem Kontext ab.

Verkehrsart
(Personen je Stunde und Richtung)
optimale Nutzungsdistanz (km)durchschnittliche Geschwindigkeit
oder Betriebs-geschwindigkeit (km/h)
Andere maßgebliche Merkmale
zu Fuß
gehen
15.000
(3 m Breite)
<2 km4 - 5 km/h
9.500
(3 m Breite)
1 - 7 km10 - 20 km/hDer Erreichbarkeitsradius und
die Durchschnittsgeschwindig-
keit sind stark von der verfüg-
baren Infrastruktur abhängig.
E-Bike6.000
(3 m Breite)
2 - 15 km~20 km/hDer Erreichbarkeitsradius und
die Durchschnittsgeschwindig-
keit sind stark von der verfüg-
baren Infrastruktur abhängig.
Pkw1.000 - 1.200
(1,2 Personen
je Pkw,
Hauptstraße)
5 - 100 km
(und darüber
hinaus)
15 - 35 km/h
()
In städtischen Gebieten hängt
die Kapazität insbesondere
von den Knoten (Kreuzungen)
ab.
Bedarfs-
gesteuerter
ÖPNV
15 - 25
(Minibus,
1-Stunden-Takt)
15 - 20 km20 - 25 km/hfür Gebiete mit einer geringen
und räumlich verteilten
Nachfrage
200 - 300
(15-Minuten-Takt,
nur Sitzplätze)
15 - 50 km40 - 50 km/hLändliches Gebiet, Linien über
die Autobahn,
Regionen ohne Eisenbahn
Standard-
(12 m)
900 - 1.000
(5-Minuten-Takt)
2 - 15 km16 - 20 km/h
(mit )
Größere Entfernungen auf
dem Land und in städtischen
Randgebieten ohne Schienen-
anschluss möglich
Gelenkbus
(18 m)
bis zu 2.500
(5-Minuten-Takt)
2 - 15 km16 - 20 km/h
(mit Busspuren)
Straßen-
bahn
bis zu 7.000
(3-Minuten-Takt)
2 - 15 km18 - 22 km/h
(eigener
Bahnkörper)
/
Überland-
Straßen-
bahn
2.000 - 3.000
(6-Minuten-Takt)
10 - 25 km30 - 45 km/hMaximale Geschwindigkeit ~100 km/h. Direkte Anbindung an
Stadtzentren
Metro>10.000
(abhängig von
Geschwindigkeit
und Fahrzeugtyp)
3 - 20 km35 - 45 km/hIm Allgemeinen große Haltestellenabstände von >1 km,
städtische mitunter schwierig
Zugbis zu ~18.000
(abhängig von
Zuglänge und
-frequenz)
>10 km40 - 100 km/h
(abhängig von der
Entfernung
und den
Halteabständen)
Der Erreichbarkeitsradius und
die Durchschnittsgeschwindig-
keit sind stark von der verfüg-
baren Infrastruktur abhängig.
Seilbahnbis zu 2.500
(10 bis 25
pro Kabine)
2 - 5 km15 - 18 km/hEffizient bei Punkt-zu-Punkt-Verkehren bei kontinuierlicher Nachfrage über den Tag und für das Überwinden von Hindernissen
Martin Randelhoff

Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung an der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

Kontaktaufnahme:

Telefon +49 (0)351 / 41880449 (voicebox)

E-Mail: randelhoff [ät] zukunft-mobilitaet.net

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Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV) hat mich im Rahmen der VDV-Jahrestagung 2013 in Mainz als “Talent im ÖPNV” des Jahres 2013 ausgezeichnet. Der VDV vertritt rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs, des Schienenpersonennahverkehrs, des Schienengüterverkehrs, der Personenfernverkehrs sowie Verbund- und Aufgabenträger-Organisationen.

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Verfasst von:

Martin Randelhoff

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung an der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund.
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