Die Zukunft der Mobilität ist kein unbeeinflussbarer passiver Prozess, sondern setzt Gestaltung auf mehreren Ebenen voraus. Neben einer räumlichen, infrastrukturellen und technischen Dimension spielen auch angrenzende Sektoren wie der Energiebereich und die Informations- und Kommunikationstechnologie wie auch die Finanzierungs- und Organisationsebene eine Rolle. Ohne einen ganzheitlichen und integrierten Ansatz wird es nicht gelingen, die notwendigen Schritte für eine Transformation des Verkehrssektors einzuleiten und einen Beitrag zu den drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu leisten.
Die Zukunft der Mobilität sollte sich in der öffentlichen Diskussion nicht mit Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung erschöpfen, sondern darüber hinaus gehen. Neben Fortschritten, welche auf einer technischen Ebene zu erzielen sind, sind bspw. ebenfalls Anpassungen in der Raumstruktur und der Verschränkung und Verknüpfung zwischen Verkehrs- und Energiesektor notwendig.
Aus diesem Grund soll in den kommenden Monaten und Jahren an dieser Stelle nicht nur die Verkehrswende als solche diskutiert, sondern vielmehr der Fokus auf das gesamte Themenfeld der räumlichen Mobilität erweitert werden. Welche Möglichkeiten gibt es bereits heute, um eine Transformation des Verkehrsbereichs und der angrenzenden Bereiche einzuleiten? Wie kann man ganz konkret beginnen, den Entwicklungspfad hin zu einem auch in Zukunft funktionierenden Mobilitätssystem einzuschlagen? Welche Lösungen existieren für verdichtete urbane Räume, welche für den ländlichen Raum?
Im Rahmen dieser über einen längeren Zeitraum laufenden Artikelserie sollen Bausteine aus verschiedenen Bereichen vorgestellt werden, die einzeln oder miteinander kombiniert, bereits heute eine Mobilitätswende vor Ort anstoßen. Ich lade Sie dazu ein, weitere Elemente vorzuschlagen und deren Ausgestaltung gemeinsam zu diskutieren.
Der Kommentarbereich unter diesem Artikel dient der gemeinsamen losen Themensammlung und ersten Diskussion. Gerne auch mit weitergehenden Links und Informationen versehen.
Die einzelnen Bausteine werden im Anschluss zeitlich verteilt jeweils einzeln zur Diskussion gestellt. Diese wird pro Thema mindestens ein bis zwei Wochen dauern und wird bei kontroversen und intensiv diskutierten Themen entsprechend gestreckt. Ziel ist es, neben einer reinen Aufstellung des Möglichen / Vorstellbaren auch die konkreten Umsetzungsschritte, Wirkungen und Hürden auf eine möglichst transparente Art herauszuarbeiten.
Ich bin mir bewusst, dass dieses Vorhaben aufgrund der Komplexität und des Umfangs eine Herausforderung darstellt. Diese möchte ich jedoch gerne annehmen, da ich verstärkt den Eindruck bekomme, dass die Notwendigkeit für eine ganzheitliche Betrachtung und gebündelte Aufstellung der vorhandenen Optionen besteht. Gleichwohl bin ich mir bewusst, dass in der Leserschaft von Zukunft Mobilität ein ungeheurer Erfahrungsschatz vorhanden ist, der befähigt ist, diese Herausforderung mit vereinten Kräften zu bewältigen.
Ich freue mich auf Ihre Ideen und eine anregende Diskussion.
Bausteine für eine Mobilitätswende
Ich freue mich auf Ihre Vorschläge im Kommentarbereich.
| Bausteine | Diskussion | Dank an... |
|---|---|---|
| Durchsetzung von Verkehrsregeln | ||
| Filme und Bücher für eine andere Mobilitätskultur | Diskussion bis 07.11.2017 | |
| Offene Daten, Open Data-Strategie, offener Zugang zu Wissensbeständen | Diskussion bis 24.11.2017 | |
| Nachtanlieferung mit E-Lkw | ||
| Radplan | ||
| Busbord (Kasseler Bord, Dresdner Combibord) | ||
| Ridesharing | Ridesharing-Befürworter |
Hinweise zur Diskussion
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Einige Anmerkungen und Hinweise zum Führen einer guten Diskussion. Lektüre und Anwendung sind erwünscht.
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