Im Rahmen einer Evaluation wurden die Einführung von Tempo 30 in einem großen Teil des Amsterdamer Hauptstraßennetzes untersucht. Betrachtet wurden unter anderem die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit, den Verkehrsablauf, Verlagerungseffekte, den ÖPNV sowie Notfalleinsätze.
Evaluationsergebnisse: Einführung von Tempo 30 auf Hauptstraßen in Amsterdam
Die Wirkung einer E-Scooter-Stationspflicht auf das Nutzungsverhalten
Kostengünstiges Bauen: Infrastrukturkosten je Bautypologie und Lage
Nutzen von Tempo 30 in europäischen Städten (Yannis und Michelaraki 2024)
[Videotipp] Straßentypen als Element der Stadtbaukunst
Europa
In Schweden dürfen seit September 2022 E-Scooter nur noch in ausgewiesenen Abstellbereichen geparkt werden. Eine Studie von Forschenden der Königlich Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm untersuchte, welche Auswirkungen die neuen Parkregeln auf die Nutzung von E-Scootern in Stockholm und Malmö hatte. Aus den Studienergebnissen werden Empfehlungen für die Praxis abgeleitet.
Die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum wird durch eine Reduktion der Infrastruktur- und Erschließungskosten erleichtert. Diese sind maßgeblich von der Lage und der geplanten Dichte abhängig. Durch eine kluge und vorausschauende Planung können die Baukosten gesenkt werden, wodurch Wohnen für breite Kreise der Bevölkerung erschwinglich bleibt.
Yannis und Michelaraki haben in ihrer Studie die Wirksamkeit von stadtweitem Tempo 30 untersucht. Sie beleuchten die Veränderungen in den Bereichen Verkehrssicherheit, Umwelt, Energie, Verkehrgeschehen, Lebensqualität und Gesundheit, vor und nach der schrittweisen Einführung einer stadtweiten Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h in europäischen Großstädten.
Eine Straße ist nicht nur ein Verkehrsbauwerk des Landverkehrs, das Fußgängern und Fahrzeugen als Transport- und Verkehrsweg vor allem für den Personen-, Güter- und Tiertransport zur Ortsveränderung dient. Sie ist je nach ihrer Gestaltung Entfaltungs- und Kommunikationsraum und prägt die Wahrnehmung eines Ortes.
In Utrecht-Merwede entsteht eines der größten innerstädtischen Stadtquartiere mit nahezu autofreier innerer Erschließung. Den zukünftig 12.000 Bewohnern wird ein Mix aus verschiedenen Mobilitätsdienstleistungen und attraktiver Infrastruktur angeboten, die zusammen eine komfortable, zuverlässige und effiziente Alternative zum eigenen Auto darstellen. Zielsetzung und Konzeption unterscheiden sich nicht wesentlich von deutschen Neubauquartieren mit ambitioniertem Mobilitätskonzept, wohl aber die Organisation mit langfristiger Perspektive, Finanzierungsmechanismen und Betreiberkonzepten.
Die nachhaltige Organisation von Sportgroßveranstaltungen sowie die Abwicklung des Verkehrs stellen eine anspruchsvolle Aufgabe dar. Der Verkehrssektor ist der Hauptverursacher der Treibhausgasemissionen der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland. Um eine möglichst reibungslose und nachhaltige Abwicklung der Verkehre zu gewährleisten, sind für die unterschiedlichen räumlichen Dimensionen und Zielgruppen verschiedene Ansätze erforderlich, welche in diesem Artikel vorgestellt werden.







