Welche Geschwindigkeit sollte innerhalb von Städten gefahren werden? Dies ist ein stark diskutiertes Thema und eventuell führt die hier vorgestellte Studie neue Sachargumente in die Diskussion ein. Eine Studie von Wissenschaftlern der Royal Holloway, University of London, belegt, dass Grundschulkinder eine maximale Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde richtig einschätzen können. Dies hat eine immense Bedeutung für die Straßenverkehrssicherheit. Die Wissenschaftler haben für ihre Untersuchungen die Wahrnehmungsschärfe von über 100 Grundschulkindern zwischen sechs und elf Jahren gemessen. Aus den Messergebnissen konnte die maximale Geschwindigkeit, welche von diesen Kinder erkannt werden kann, berechnet werden. Man kann sich dies folgendermaßen vorstellen: Wenn man am Straßenrand...
THG-Emissionen des Verkehrs: Die Mineralölabsatzstatistik als Frühindikator
Evaluationsergebnisse: Einführung von Tempo 30 auf Hauptstraßen in Amsterdam
Die Wirkung einer E-Scooter-Stationspflicht auf das Nutzungsverhalten
Entwicklung des Bestands an Pkw mit Verbrennungsmotor und elektrischem Antrieb in Deutschland 2016 – 07/2024
Nutzen von Tempo 30 in europäischen Städten (Yannis und Michelaraki 2024)
Straßenverkehr
Die deutschen Designer Lorenz Nasdal und Laurent Hompesch, die an der Weißensee Kunsthochschule Berlin studieren, haben vor kurzen ihre Designstudie P.I.E.T. (plug-in electric tricycle) vorgestellt. Das elektrisch angetriebene Tricycle soll ein umweltfreundliches Verkehrsmittel für den jungen Stadtbewohner sein, der Wert auf Ästhetik legt. Es vereint dabei die Vorteile eines Motorollers mit denen eines Autos – klein und wendig aber trotzdem bequem und sicher. Der agile Stadtflitzer kann aufgrund der Schrägstellung der Räder besonders kleine Radien fahren. Der Fahrer ist durch den stabilen Fahrzeugrahmen geschützt. Das Faltdach schützt den Kopf und kann für das Ein- bzw. Aussteigen zusammengefaltet werden. Um das Fahrzeug auf möglichst kleinem Raum parken zu können, kann das...
Der Chevrolet Volt ist das erste serienmäßig produzierte Elektroauto des amerikanischen Autoherstellers General Motors. Wobei dies eigentlich nicht ganz stimmt: denn der Volt ist eigentlich kein reines Elektroauto, sondern ein Plug-In Hybridfahrzeug. Denn durch die Nutzung eines kleinen Verbrennungsmotors, der einen Generator antreibt, der die Akkus lädt, kann die Reichweite des Fahrzeugs um ca. 500 km vergrößert werden. Daher beschreibt GM den Volt auch als Elektrofahrzeug mit “Reichweitenverlängerung”. Im reinen Elektrobetrieb hat der Volt eine Reichweite von etwa 60 Kilometern. Der Volt lag dem ehemaligen Vize-Präsidenten von General Motors, Robert “Bob” Lutz, besonders am Herzen. Dieser hoffte, den Volt für unter 30.000 Dollar anbieten zu können. Aufgrund von...
Kopenhagen ist eine der radfreundlichsten Städte der Welt. Insgesamt durchziehen mehr als 350 Kilometer Radwegnetz die Stadt. Dies schlägt sich vor allem im sehr hohen Radfahreranteil nieder. Die Raddichte in der dänischen Hauptstadt ist so hoch, dass sich auf vielen Radwege zu den Hauptverkehrszeiten Staus (!) bilden. Insbesondere der Radweg entlang der Hauptverkehrsader Nørrebrogade ist mit 36.000 Radfahrern am Tag chronisch überlastet. Radfahrer auf dem Radweg entlang der Noerrebrogade zur Hauptverkehrszeit – Mikael Colville-Andersen – Creative Commons Die Radwege der Nørrebrogade gelten als die meistbefahrenen Radwege Europas. Daher haben sich die Stadtplaner dazu entschlossen, die Nørrebrogade in einen “grünen Boulevard” zu verwandeln. Die Radwege an beiden...
An Werbung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, hat mich immer gestört, dass mit Schockelementen Angst und Schrecken und oft genug auch Ekel verbreitet werden soll. Dies dient der Abschreckung. Das es auch anders geht, beweist der “Embrace Life – Always Wear Your Seatbelt”-Werbespot, der auf Emotion statt Ekel setzt. Gefällt mir sehr gut. Das Video ist eine Arbeit von Sarah Alexander, Daniel Cox und Sussex Safer Roads. Das Werbevideo hat auf Youtube seit Anfang 2010 beinahe 12 Millionen Abrufe. Es ist somit das am meisten gesehene Video mit Erziehungsfunktion. Die ausgesprochen gute Qualität wurde mit der Goldmedaille bei den New York International Advertising Awards 2010 und dem Bronzeaward der Cannes Lionsgekürt, vom Chartered Institute of Highways and Transportation...
Die Diskussion über ein Hochgeschwindigkeitszugnetz für die USA ist mittlerweile ein hochpolitischer Prozess geworden. Gegner wie Befürworter kämpfen den Kampf mit starken Bandagen. Überall im Land entstehen sogenannte “Graswurzelbewegungen” aus engagierten Bürgern, die für oder gegen eine Hochgeschwindigkeitsstrecke in ihrem Bundesstaat oder ihrer Stadt kämpfen. Längst zählen nicht mehr ausschließlich die Fakten. Die ganze Diskussion hat sich in einen sehr emotionalen Prozess gewandelt. Thanksgiving ist einer der reisestärksten Tage in den USA. Der Blogger Matthew Yglesias hat zu diesem Anlass eine Grafik im US-Politikblog Think Progress veröffentlicht, welche die Energieeffizienz verschiedener Transportmodi gegenüberstellt: Die Grafik wurde mit Hilfe dieser Daten aus dem...
Als ich mich gestern über die Sanduhr-LED Ampel des Designers Thanva Tivawong informiert habe, bin ich über folgende Weiterentwicklung einer Ampelanlage gestolpert. Sie stammt vom Serben Damjan Stanković und gefällt mir persönlich ein bisschen besser. Er verliert bei der Weiterentwicklung einer Verkehrsampel nie das einfache Konzept aus den Augen. Der einzige Unterschied zu einer heutigen Ampel ist der visuelle Timer, der den Autofahrern anzeigt wie lange die Rotphase noch dauert. Die Intention des Designers war es, eine umweltfreundlichere Ampel zu entwerfen: wenn einem die verbleibende Wartezeit angezeigt wird, ist man als Autofahrer automatisch entspannter, nimmt den Fuß vom Gaspedal oder stellt den gesamten Motor aus. Dies spart nicht nur Kraftstoff sondern lässt die Autofahrer...





